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Girokonten 2023 im Vergleich

Lesedauer 3 Minuten

Beste Bank 2023

Detaillierter Bankenvergleich

Bist du unzufrieden mit dem Service oder den Konditionen deiner Bank oder möchtest keine Kontoführungsgebühren mehr bezahlen? Bist du es satt im Urlaub zusätzliche Gebühren zu zahlen? Dann ist unser Girokontenvergleich genau das Richtige für dich. Wir stellen dir drei Banken vor, die unserer Meinung nach das Beste Preis- Leistungsverhältnis bieten.

ÜBERBLICK

Unsere Drei Lieblingsbanken im Vergleich

DKB

ING

Comdirect

Kontoführungsgebühren

Kontoführungs-gebühren

DKB

Keine, wenn einer der Punkte zutrifft:

– unter 28 Jahre
– ersten 3 Monate
– ab 700 € Geldeingang

Ansonsten 4,50 € mtl.

Kein Verwahrentgelt

ING

Keine, wenn einer der Punkte zutrifft:

– unter 28 Jahre
– ersten 3 Monate
– ab 700 € Geldeingang

Ansonsten 4,90 € mtl.

Kein Verwahrentgelt

Comdirect

Keine, wenn einer der Punkte zutrifft:

– unter 28 Jahre
– ab 700 € Geldeingang
– 3 Zahlungen über GooglePay/ApplePay mit Debitkarte
– eine Sparplanausführung

Ansonsten 4,90 € + ggf. Verwahrentgelt 0,5% p.a.

Karten

DKB

Girokarte: zubuchbar für 0,99 € pro Monat

VISA Debitkarte: kostenlos mit dabei

VISA Kreditkarte zubuchbar: 2,49 € pro Monat

ING

Girokarte: zubuchbar für 0,99 € pro Monat

VISA Debitkarte: (virtuell inklusive) physische zubuchbar einmalig 10 €

VISA Kreditkarte:
Keine Infos gefunden

Comdirect

Girokarte: kostenlos dabei

VISA Debitkarte: kostenlos dabei

VISA Kreditkarte: zubuchbar für 1,90 € pro Monat

Zusatzkonto eröffnen

DKB

Ein zusätzliches Tagesgeldkonto u. ein Gemeinschaftskonto sind kostenlos.

ING

Ein zusätzliches Extra-Konto ist kostenlos. Jedes weitere kostet 58,80 € pro Jahr.

Comdirect

Ein zusätzliches Tagesgeldkonto ist kostenlos und kann als Einzel- oder Gemeinschaftskonto eröffnet werden.

Geld abheben (Deutschland)

DKB

Kostenlos ab 50 € mit VISA Debitkarte an allen Automaten mit VISA-Logo oder im Einzelhandel. Ansonsten 1,00 % vom Umsatz, mind. 10

ING

Mit Debitkarte: Ab 50 € an 97 % aller Geldautomaten kostenlos. Mit Girokarte kostenlos: Bis zu 200 € im Einzelhandel, ab 5 €

Comdirect

Mit Kreditkarte 4,90€ pro Abhebung. Mit Visa-Debitkarte kostenlos an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen: 3-mal mtl. kostenlos – ab der 4. Transaktion 4,90€ Mit Bargeld Plus oder Girokonto Plus uneingeschränkt oft. Mit Girokarte unbegrenzt kostenlos (bei Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank u. Postbank, sowie an teilnehmenden Shell-Tankstellen).

Geld einzahlen (Deutschland)

DKB

Gebührenfrei an DKB-Geldautomaten

1,5% auf den eingezahlten Betrag (mind. 2,50 €, max. 15 €) in 12.000 Partnershops in ganz Deutschland (z.B. Supermarkt)

Bei anderen Filialbanken (Gebühr je nach Entgelt der jeweiligen Bank)

ING

Gebührenfrei bei Geldautomaten der ING & ReiseBank, bei anderen Kreditinstituten: Entgelt durch Automatenbetreiber

Comdirect

Die ersten drei Einzahlungen pro Kalenderjahr aufs Girokonto sind kostenlos. Jede weitere kostet 4,90 €. 

Gebühren im Ausland (Eurowährung)

DKB

Geld abheben

Kostenlos mit der Visa Debit- & Kreditkarte ab 700 € monatlichem Geldeingang (= Aktivkundenstatus).

Bezahlen

Kostenlos mit der Visa Debit- & Kreditkarte ab 700 € monatlichem Geldeingang (= Aktivkundenstatus).

 

ING

Geld abheben

Kostenlos, ggf. zuzüglich Entgelt Geldautomaten-betreibers. Mindestabhebebetrag 50 €.

Bezahlen

kostenlos

Comdirect

Geld abheben

Mit der Visa-Debitkarte kostenlos an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen weltweit. Ab der 4. Transaktion fällt ein Entgelt von 4,90 € an.

Mit Bargeld Plus oder Girokonto Plus uneingeschränkt oft.

Mit der Kreditkarte 4,90€ pro Abhebung.

Bezahlen

Mit Visa-Debitkarte kostenlos und mit der Visa-Kreditkarte sind alle bargeldlosen Zahlungen weltweit kostenlos.

Gebühren im Ausland (Fremdwährung Weltweit)

DKB

Geld abheben

Kostenlos mit der Visa Kreditkarte ab 700 € monatlichem Geldeingang (= Aktivkundenstatus).

Bezahlen

Kostenlos mit der Visa Kreditkarte ab 700 € monatlichem Geldeingang (= Aktivkundenstatus).

ING

 Geld abheben

1,99% Entgelt auf den Betrag, ggf. zuzüglich Entgelt Geldautomatenbetreiber.

Bezahlen

1,99% Entgelt auf den Betrag.

Comdirect

Geld abheben

3 x pro Monat mit der Visa-Debitkarte kostenlos an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen weltweit, weitere kosten 4,90 €.

Bezahlen

Mit der Visa-Kreditkarte sind alle bargeldlosen Zahlungen weltweit kostenlos.

Guthabenszinsen

DKB

Tagesgeld: 0,4 % pro Jahr

Festgeld: 0,5-2,5% pro Jahr

ING

Girokonto: 2 % p.a. Bonuszins für 4 Monate ab Eröffnung bis zu einem Guthaben von 50.000 €. Für bestehende + Zusatzkonten u. Beträge über 50.000 € 0,3% variabler Zinssatz.

Festgeld: 1,5 – 2,25% p.a.

Comdirect

Tagesgeld: 0,3 % pro Jahr

Festgeld gibt es nicht.

Mobil bezahlen

DKB

GooglePay & ApplePay

ING

GooglePay & ApplePay

Comdirect

GooglePay & ApplePay & GarminPay

Kontowechselservice

DKB

Ja, kostenlos

ING

Ja, kostenlos

Comdirect

Ja, kostenlos

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Alle Angaben ohne Gewähr. 

Quelle: Eigene Recherche aus Bankendokumenten und deren Websites im Januar 2023.

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Aktien vs. ETFs: In was soll ich investieren?

Lesedauer 7 Minuten

In was soll ich investieren?

Diese Frage stellen sich viele Neu-Anleger, die ihr Geld zukünftig investieren wollen. Hierauf eine pauschale und finale Antwort zu geben, ist – wie du dir sicher denken kannst – nicht so einfach möglich. Daher stellen wir dir in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile von Aktien und ETFs vor und teilen unsere Ratschläge hierzu.

AKTIEN

Was sind Aktien?

Aktien sind Wertpapiere eines einzelnen Unternehmens, die entweder an der Börse oder privat gehandelt und erworben werden können. Wer Eigentümer von Aktien ist, erwirbt gleichzeitig einen – wenn auch meistens recht kleinen- Anteil am Unternehmen.

Bevor du dich für den Kauf von Aktien entscheidest, solltest du dich gründlich mit dem entsprechenden Unternehmen auseinandergesetzt haben: Dieses sollte nämlich kurz- oder langfristig eine positive Wertsteigerung erleben und hohe Gewinne erwarten. Denn als Aktionär hast du einen Anspruch darauf, vom erwirtschafteten Gewinn in Höhe deines eigenen Anteils am Unternehmen zu profitieren.

Auch dir als (Klein-) Anleger steht ein Recht auf Mitsprache innerhalb des Unternehmens zu, außer dies wurde beim Kauf der Aktie vertraglich ausgeschlossen. Insbesondere bei großen Gesellschaften ist das Stimmrecht jedoch so minimal, dass es kaum bis gar nicht ins Gewicht fällt. Bei kleineren Unternehmen kann dies wiederum anders aussehen und für dich eine Chance der Partizipation darstellen.

Da es sich bei den eben beschriebenen Wertpapieren um einzelne Aktien handelt, bieten diese keinerlei Diversifizierung: Das investierte Vermögen wird nicht auf mehrere Wertpapiere gestreut, der Erfolg jedoch vielmehr von der Performance eines einzelnen Unternehmens abhängig gemacht.

Stellt man hingehen in seinem Portfolio mehrere Aktien von verschiedenen Unternehmen zusammen, so haben diese für sich genommen weiterhin keine Streuung, aber in der Summe hängt der Wert deines Portfolios nicht einzig und allein von dem Erfolg eines Unternehmens ab.
Aktien können als langfristige Geldanlage oder als Mittel zum schnelleren Vermögensaufbau gebraucht werden; hier kommt es auf die gewählte Taktik des Anlegers an und wie gut sich dieser am Aktienmarkt auskennt.

Aktiv gemanagte Aktien

Neben den einzelnen Aktien kann auch in Aktienfonds investiert werden. Stell dir zur Verbildlichung eine „Schüssel voller Geld“ vor, in die mehrere Anleger einzahlen. Das Geld wird nicht in eine einzelne, sondern in eine Vielzahl von Aktien investiert. Die Abgrenzung des Aktienfonds zur Einzelaktie liegt also insbesondere bei der breiteren Streuung, die anders als bei der Einzelaktie beim Fonds gegeben ist. Auch hier ist das Ziel, eine möglichst hohe Rendite zu erhalten. Dies wird auch als „den Markt schlagen“ bezeichnet, was in mehr als 90 % der Fälle nie klappt (obwohl du dafür bezahlst, dass es jemand nicht schafft).

Hierzu zählt die Auswahl des passenden Fonds sowie Anpassungen/ Umverteilungen, wenn sich die Prognose doch anders entwickelt und das investierte Geld „umgeschwenkt“ werden soll. Aktives Management bedeutet auch immer eine höhere Gebühr: Etwa 1-1,8 % des verwalteten Kapitals werden jährlich als Managementgebühr abgeführt, hinzukommen regelmäßige Performance- Gebühre als eine Art Provision. Mehr zum Thema Kosten erfährst du weiter unten im Beitrag.

 

ETFS

Was sind ETFs?

Sehen wir uns nun eine weitere, beliebte Anlegeart an: Den Exchange Traded Fund (kurz: ETF). Hierbei handelt es sich um einen börsengehandelten Indexfonds, der sich von Aktienfonds insbesondere dahingehend unterscheidet, dass er einen Index (wie z.B. den DAX) abbildet. Je nachdem, wie gut der abgebildete Index performt, fallen auch die Gewinne der Anleger aus. Hier ist es also nicht möglich, den Markt zu schlagen.

Da es sich hierbei um kein Wertpapier handelt, welches den Erwerber zum Aktionär und Anteilseigner macht, steht den Anlegern eines ETFs selbst auch kein Stimmrecht zu. Ein weiterer Unterschied zur Aktie liegt in der breiten Streuung und hohen Diversifizierung: Je nachdem, welcher Index abgebildet wird, kann dieser auch mehrere hundert Unternehmen beinhalten. Das Risiko, den Erfolg seines Investments von einem einzelnen Wert abhängig zu machen, besteht daher nicht.

ETFs werden insbesondere als Langzeitinvestment gesehen, der Anlagehorizont beträgt regelmäßig mehrere Jahre bzw. Jahrzehnte, in denen neben der Entwicklung der einzelnen Unternehmen auch das stetige Wirtschaftswachstum den Anlegern zugutekommt.

Passiv gemanagt

ETFs werden, in der Regel, passiv gemanagt, es gibt also keinen „Verwalter“, der die Verteilung des Investments auf die Unternehmen innerhalb des Index prüft oder anpasst. Der ETF folgt dem Index automatisch und bildet ihn ab. Der Vorteil hierin liegt insbesondere in den niedrigen Kosten. Im folgenden Punkt holen wir hierzu noch etwas näher aus.

Kosten

Wie bereits angekündigt, beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit den Kosten, die rund um den Kauf, Verkauf und das Managen von Aktien und ETFs entstehen. Bei der Frage der Kosteneffizienz sollte ein Blick auf die Gesamtkostenquote (auch TER, kurz für „Total Expense Ratio“ genannt), geworfen werden. Diese wird jährlich von der Anlagesumme abgezogen und soll alle pauschalen Gebühren der Verwahrung und Verwaltung in einem Prozentsatz abbilden. Die TER enthält etwa Lizenz- oder Vertriebskosten.

Aktiv gemanagte Aktienfonds haben durchschnittlich eine TER von jährlich 1,5 – 2,3 % der angelegten Summe in Form von laufenden Gebühren.

Die TER kannst du der Website des ETF- Anbieters entnehmen: ETFs ist hier deutlich kosteneffizienter als Aktienfonds. Zwar werden ETFs nicht aktiv gemanagt, dennoch werden auch die passiven Indexfonds verwaltet, wodurch Gebühren anfallen, welche aber deutlich geringer sind als die Kosten von aktiv verwalteten Aktienfonds. Die Verwaltungsgebühren sind bereits in der TER enthalten. Diese beträgt durchschnittlich ca. 0,0- 0,8 %. Dieser Unterschied zu der Aktien-TER fällt insbesondere bei Investitionen mit langem Anlagehorizont deutlich ins Gewicht.

Zusätzlich werden Transaktionskosten (auch Handelskosten genannt) fällig, diese sind ebenfalls nicht in der TER nicht inkludiert.


Wird der Kauf von aktiv gemanagten Fonds von dir durch eine Bank oder einen Fondsvermittler direkt bei der Fondsgesellschaft in Auftrag gegeben, wird regelmäßig ein Ausgabeaufschlag fällig, der circa 5 % der Anlagesumme oder mehr beträgt. Das Äquivalent zum Ausgabeaufschlag bildet die Ordergebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen als Wertpapiere an der Börse fällig wird. ETFs werden über eine Börse erworben, hier fallen also eben diese Orderentgelte an. Eine Kauf- bzw. Ordergebühr von ca. 1% des Kaufvolumens ist (noch) vertretbar. Höher sollte diese jedoch nicht sein.

Fasst man die aufgezählten Kostenpunkte zusammen, wird deutlich, dass ETFs im Vergleich zu Aktien und Aktienfonds für dich als Anleger deutlich kostengünstiger sind.

RISIKEN

Welche Risiken gibt es?

Vorab: Der Erfolg beim Handel mit Wertpapieren ist nie garantiert, es schwingt immer eine gewisse Unsicherheit und ein Risiko mit, sowohl bei Aktien als auch bei ETFs. Dennoch lässt sich gut vertreten, dass Risiken durch eine breite Streuung und langfristige Anlagedauer besser verteilt werden können, als wenn das Geld „auf ein Pferd“ gesetzt und einen kurzfristigen Wertzuwachs angepeilt wird.

Der Vorteil von ETFs liegt neben der bereits angesprochenen Kosteneffizienz auch in der hohen Diversifikation, von der du bereits mit kleinen Anlagen profitieren kannst. Mit bereits nur einem ETF kannst du in mehrere hundert Unternehmen investieren und musst dir diese nicht in mühseliger Arbeit von Hand aus aussuchen und analysieren.

ETFs sind daher auch wunderbar für Einsteiger geeignet und verlangen keinen so umfassenden Wissensstand, wie es etwa beim Investieren in Einzelaktien wünschenswert ist. Dennoch sollte ein Grundinteresse an wirtschaftlichen Vorgängen sowie den börsengehandelten Indexfonds vorhanden sein, denn auch der ETF-Sparplan will sorgfältig ausgewählt werden. Durch einen automatisierten Sparplan, der mittlerweile von fast jedem Broker angeboten wird, sinken nicht nur die Ordergebühren: Du investierst „nebenbei“ und musst dich nicht monatlich mit dem Kauf und Verkauf der Wertpapiere beschäftigen, der Zeitaufwand ist daher deutlich niedriger als beim Erwerb von Aktien.

Klar ist: ETFs sind ein Langzeitinvestment, der Anlagehorizont sollte mehre Jahre, idealerweise Jahrzehnte betragen. Kurzfristig sind große Sprünge und hohe Renditen eher unwahrscheinlich. Das „schnelle Geld“ mit ETFs zu machen ist so gut wie ausgeschlossen. Auch können ETFs wie bereist angesprochen nicht den Markt schlagen, also nicht besser performen als der Index, den sie abbilden.

Entscheidest du dich für das Investieren in Aktien, so fließt – bestenfalls – viel Zeit in die Recherche der einzelnen Aktien. Denn hier heißt es: Analysieren, bewerten, vergleichen. Diese Aufgaben gestalten sich in der Regel als umfangreich und anspruchsvoll, insbesondere für Einsteiger. Das Ziel ist es ja, in Unternehmen zu investieren, deren Wert entweder kurz- oder langfristig steigen wird und die Aktien dann auch entsprechend abzustoßen, bevor der Kurs wieder fällt. Diese Spekulation ist nicht für jeden gemacht und erfordert einen weit ausgebauten Wissenstand, Durchhaltevermögen und gute Nerven. Um das Risiko auch hier möglichst zu streuen, empfiehlt es sich, die Aktienauswahl über mehrere Branchen zu verteilen und nicht nur einen Sektor im Blick zu haben. Blindes Hoffen auf einen Kursanstieg kostet dich im Zweifel viel Geld.

Beschäftigst du dich mit Aktien, so hat dies aber einen deutlichen Vorteil: Du lernst eine Menge dazu. Und Wissen schaden bekannterweise wirklich nie!

Doch auch Aktien haben viele Vorteile: Die Rendite kann deutlich höher ausfallen und dir relativ fix einen nicht unerheblichen Gewinn bringen. Die Gleichung geht auf: Viel Risiko für große Chancen.

FAZIT

persönliches Fazit

Die Frage, ob das Investieren in ETFs oder Aktien „besser“ ist, lässt sich, wie du vielleicht schon geahnt hast, nicht abschließend beantworten. Vielleicht sollte man sie daher anders formulieren: Es kommt vielmehr darauf an, für wen die jeweilige Anlageform besser geeignet ist. Und hier gibt es eine relativ klare Antwort:

Wenn du noch keine Erfahrung an der Börse hast, sind Aktien wohl nichts für dich, aber! Investierst du in ETFs, sparst du dir viele Stunden an Analysen, Nachrichten schauen und Unternehmensberichte lesen. Kleines Beispiel: Denise investiert ganz entspannt in eine passive Anlagestrategie in mehrere ETFs. Diese benötigen pro Jahr etwa 30 Minuten Zeit! Ja genau du hast richtig gelesen! Aber du kannst auch in ETFs investieren, bei denen du nicht einmal eine Minute Zeit pro Jahr aufwenden musst. Das ist die wunderbare Welt der ETFs- Hier ist für alle etwas dabei.

ETFs sind als Langzeitanlage günstiger und Einsteigerfreundlich, während auch Aktienfonds und Einzelaktien durchaus attraktiv sind und hohe Renditen ermöglichen können, jedoch mit Wissen und Zeitaufwand verbunden sind. Durch beide Anlagearten lässt sich langfristig Geld ansparen, doch sollte sich jeder, bevor er seine persönliche Entscheidung trifft, realistisch mit seinem Wissensstand und dem Umfang an Arbeit auseinandersetzen, die der- oder diejenige investieren muss. Es gibt unzählige Anlagestrategien, die du beherzigen und aus welchen du die für dich passende Vorgehensweise aussuchen kannst.

Es muss außerdem nicht immer ein „oder“ sein: Investierst du sowohl in ETFs als auch in Aktien, profitierst du im besten Fall von beiden Anlagearten gleichermaßen!

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