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Aktien vs. ETFs: In was soll ich investieren?

Aktien vs. ETFs: In was soll ich investieren?

Diese Frage stellen sich viele Neu-Anleger, die ihr Geld zukünftig investieren wollen. Hierauf eine pauschale und finale Antwort zu geben, ist – wie du dir sicher denken kannst – nicht so einfach möglich. Daher stellen wir dir in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile von Aktien und ETFs vor und teilen unsere Ratschläge hierzu.

Was sind Aktien?

Aktien sind Wertpapiere eines einzelnen Unternehmens, die entweder an der Börse oder privat gehandelt und erworben werden können. Wer Eigentümer von Aktien ist, erwirbt gleichzeitig einen – wenn auch meistens recht kleinen- Anteil am Unternehmen.

Bevor du dich für den Kauf von Aktien entscheidest, solltest du dich gründlich mit dem entsprechenden Unternehmen auseinandergesetzt haben: Dieses sollte nämlich kurz- oder langfristig eine positive Wertsteigerung erleben und hohe Gewinne erwarten. Denn als Aktionär hast du einen Anspruch darauf, vom erwirtschafteten Gewinn in Höhe deines eigenen Anteils am Unternehmen zu profitieren.

Auch dir als (Klein-) Anleger steht ein Recht auf Mitsprache innerhalb des Unternehmens zu, außer dies wurde beim Kauf der Aktie vertraglich ausgeschlossen. Insbesondere bei großen Gesellschaften ist das Stimmrecht jedoch so minimal, dass es kaum bis gar nicht ins Gewicht fällt. Bei kleineren Unternehmen kann dies wiederum anders aussehen und für dich eine Chance der Partizipation darstellen.

Da es sich bei den eben beschriebenen Wertpapieren um einzelne Aktien handelt, bieten diese keinerlei Diversifizierung: Das investierte Vermögen wird nicht auf mehrere Wertpapiere gestreut, der Erfolg jedoch vielmehr von der Performance eines einzelnen Unternehmens abhängig gemacht.

Stellt man hingehen in seinem Portfolio mehrere Aktien von verschiedenen Unternehmen zusammen, so haben diese für sich genommen weiterhin keine Streuung, aber in der Summe hängt der Wert deines Portfolios nicht einzig und allein von dem Erfolg eines Unternehmens ab.
Aktien können als langfristige Geldanlage oder als Mittel zum schnelleren Vermögensaufbau gebraucht werden; hier kommt es auf die gewählte Taktik des Anlegers an und wie gut sich dieser am Aktienmarkt auskennt.

Aktiv gemanagt

    Neben den einzelnen Aktien kann auch in Aktienfonds investiert werden. Stell dir zur Verbildlichung eine „Schüssel voller Geld“ vor, in die mehrere Anleger einzahlen. Das Geld wird nicht in eine einzelne, sondern in eine Vielzahl von Aktien investiert. Die Abgrenzung des Aktienfonds zur Einzelaktie liegt also insbesondere bei der breiteren Streuung, die anders als bei der Einzelaktie beim Fonds gegeben ist. Auch hier ist das Ziel, eine möglichst hohe Rendite zu erhalten. Dies wird auch als „den Markt schlagen“ bezeichnet, was in mehr als 90 % der Fälle nie klappt (obwohl du dafür bezahlst, dass es jemand nicht schafft).

    Hierzu zählt die Auswahl des passenden Fonds sowie Anpassungen/ Umverteilungen, wenn sich die Prognose doch anders entwickelt und das investierte Geld „umgeschwenkt“ werden soll. Aktives Management bedeutet auch immer eine höhere Gebühr: Etwa 1-1,8 % des verwalteten Kapitals werden jährlich als Managementgebühr abgeführt, hinzukommen regelmäßige Performance- Gebühre als eine Art Provision. Mehr zum Thema Kosten erfährst du weiter unten im Beitrag.

      Was sind ETFs?

      Sehen wir uns nun eine weitere, beliebte Anlegeart an: Den Exchange Traded Fund (kurz: ETF). Hierbei handelt es sich um einen börsengehandelten Indexfonds, der sich von Aktienfonds insbesondere dahingehend unterscheidet, dass er einen Index (wie z.B. den DAX) abbildet. Je nachdem, wie gut der abgebildete Index performt, fallen auch die Gewinne der Anleger aus. Hier ist es also nicht möglich, den Markt zu schlagen.

      Da es sich hierbei um kein Wertpapier handelt, welches den Erwerber zum Aktionär und Anteilseigner macht, steht den Anlegern eines ETFs selbst auch kein Stimmrecht zu. Ein weiterer Unterschied zur Aktie liegt in der breiten Streuung und hohen Diversifizierung: Je nachdem, welcher Index abgebildet wird, kann dieser auch mehrere hundert Unternehmen beinhalten. Das Risiko, den Erfolg seines Investments von einem einzelnen Wert abhängig zu machen, besteht daher nicht.

      ETFs werden insbesondere als Langzeitinvestment gesehen, der Anlagehorizont beträgt regelmäßig mehrere Jahre bzw. Jahrzehnte, in denen neben der Entwicklung der einzelnen Unternehmen auch das stetige Wirtschaftswachstum den Anlegern zugutekommt.

        Passiv gemanagt

          ETFs werden, in der Regel, passiv gemanagt, es gibt also keinen „Verwalter“, der die Verteilung des Investments auf die Unternehmen innerhalb des Index prüft oder anpasst. Der ETF folgt dem Index automatisch und bildet ihn ab. Der Vorteil hierin liegt insbesondere in den niedrigen Kosten. Im folgenden Punkt holen wir hierzu noch etwas näher aus.

            Kosten

              Wie bereits angekündigt, beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit den Kosten, die rund um den Kauf, Verkauf und das Managen von Aktien und ETFs entstehen. Bei der Frage der Kosteneffizienz sollte ein Blick auf die Gesamtkostenquote (auch TER, kurz für „Total Expense Ratio“ genannt), geworfen werden. Diese wird jährlich von der Anlagesumme abgezogen und soll alle pauschalen Gebühren der Verwahrung und Verwaltung in einem Prozentsatz abbilden. Die TER enthält etwa Lizenz- oder Vertriebskosten.

              Aktiv gemanagte Aktienfonds haben durchschnittlich eine TER von jährlich 1,5 – 2,3 % der angelegten Summe in Form von laufenden Gebühren.

              Die TER kannst du der Website des ETF- Anbieters entnehmen: ETFs ist hier deutlich kosteneffizienter als Aktienfonds. Zwar werden ETFs nicht aktiv gemanagt, dennoch werden auch die passiven Indexfonds verwaltet, wodurch Gebühren anfallen, welche aber deutlich geringer sind als die Kosten von aktiv verwalteten Aktienfonds. Die Verwaltungsgebühren sind bereits in der TER enthalten. Diese beträgt durchschnittlich ca. 0,0- 0,8 %. Dieser Unterschied zu der Aktien-TER fällt insbesondere bei Investitionen mit langem Anlagehorizont deutlich ins Gewicht.

              Zusätzlich werden Transaktionskosten (auch Handelskosten genannt) fällig, diese sind ebenfalls nicht in der TER nicht inkludiert.


              Wird der Kauf von aktiv gemanagten Fonds von dir durch eine Bank oder einen Fondsvermittler direkt bei der Fondsgesellschaft in Auftrag gegeben, wird regelmäßig ein Ausgabeaufschlag fällig, der circa 5 % der Anlagesumme oder mehr beträgt. Das Äquivalent zum Ausgabeaufschlag bildet die Ordergebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen als Wertpapiere an der Börse fällig wird. ETFs werden über eine Börse erworben, hier fallen also eben diese Orderentgelte an. Eine Kauf- bzw. Ordergebühr von ca. 1% des Kaufvolumens ist (noch) vertretbar. Höher sollte diese jedoch nicht sein.

              Fasst man die aufgezählten Kostenpunkte zusammen, wird deutlich, dass ETFs im Vergleich zu Aktien und Aktienfonds für dich als Anleger deutlich kostengünstiger sind.

              Risiken

              Vorab: Der Erfolg beim Handel mit Wertpapieren ist nie garantiert, es schwingt immer eine gewisse Unsicherheit und ein Risiko mit, sowohl bei Aktien als auch bei ETFs. Dennoch lässt sich gut vertreten, dass Risiken durch eine breite Streuung und langfristige Anlagedauer besser verteilt werden können, als wenn das Geld „auf ein Pferd“ gesetzt und einen kurzfristigen Wertzuwachs angepeilt wird.

              Der Vorteil von ETFs liegt neben der bereits angesprochenen Kosteneffizienz auch in der hohen Diversifikation, von der du bereits mit kleinen Anlagen profitieren kannst. Mit bereits nur einem ETF kannst du in mehrere hundert Unternehmen investieren und musst dir diese nicht in mühseliger Arbeit von Hand aus aussuchen und analysieren.

              ETFs sind daher auch wunderbar für Einsteiger geeignet und verlangen keinen so umfassenden Wissensstand, wie es etwa beim Investieren in Einzelaktien wünschenswert ist. Dennoch sollte ein Grundinteresse an wirtschaftlichen Vorgängen sowie den börsengehandelten Indexfonds vorhanden sein, denn auch der ETF-Sparplan will sorgfältig ausgewählt werden. Durch einen automatisierten Sparplan, der mittlerweile von fast jedem Broker angeboten wird, sinken nicht nur die Ordergebühren: Du investierst „nebenbei“ und musst dich nicht monatlich mit dem Kauf und Verkauf der Wertpapiere beschäftigen, der Zeitaufwand ist daher deutlich niedriger als beim Erwerb von Aktien.

              Klar ist: ETFs sind ein Langzeitinvestment, der Anlagehorizont sollte mehre Jahre, idealerweise Jahrzehnte betragen. Kurzfristig sind große Sprünge und hohe Renditen eher unwahrscheinlich. Das „schnelle Geld“ mit ETFs zu machen ist so gut wie ausgeschlossen. Auch können ETFs wie bereist angesprochen nicht den Markt schlagen, also nicht besser performen als der Index, den sie abbilden.

              Entscheidest du dich für das Investieren in Aktien, so fließt – bestenfalls – viel Zeit in die Recherche der einzelnen Aktien. Denn hier heißt es: Analysieren, bewerten, vergleichen. Diese Aufgaben gestalten sich in der Regel als umfangreich und anspruchsvoll, insbesondere für Einsteiger. Das Ziel ist es ja, in Unternehmen zu investieren, deren Wert entweder kurz- oder langfristig steigen wird und die Aktien dann auch entsprechend abzustoßen, bevor der Kurs wieder fällt. Diese Spekulation ist nicht für jeden gemacht und erfordert einen weit ausgebauten Wissenstand, Durchhaltevermögen und gute Nerven. Um das Risiko auch hier möglichst zu streuen, empfiehlt es sich, die Aktienauswahl über mehrere Branchen zu verteilen und nicht nur einen Sektor im Blick zu haben. Blindes Hoffen auf einen Kursanstieg kostet dich im Zweifel viel Geld.

              Beschäftigst du dich mit Aktien, so hat dies aber einen deutlichen Vorteil: Du lernst eine Menge dazu. Und Wissen schaden bekannterweise wirklich nie!

              Doch auch Aktien haben viele Vorteile: Die Rendite kann deutlich höher ausfallen und dir relativ fix einen nicht unerheblichen Gewinn bringen. Die Gleichung geht auf: Viel Risiko für große Chancen.

              Unser Fazit

              Die Frage, ob das Investieren in ETFs oder Aktien „besser“ ist, lässt sich, wie du vielleicht schon geahnt hast, nicht abschließend beantworten. Vielleicht sollte man sie daher anders formulieren: Es kommt vielmehr darauf an, für wen die jeweilige Anlageform besser geeignet ist. Und hier gibt es eine relativ klare Antwort:

              Wenn du noch keine Erfahrung an der Börse hast, sind Aktien wohl nichts für dich, aber! Investierst du in ETFs, sparst du dir viele Stunden an Analysen, Nachrichten schauen und Unternehmensberichte lesen. Kleines Beispiel: Denise investiert ganz entspannt in eine passive Anlagestrategie in mehrere ETFs. Diese benötigen pro Jahr etwa 30 Minuten Zeit! Ja genau du hast richtig gelesen! Aber du kannst auch in ETFs investieren, bei denen du nicht einmal eine Minute Zeit pro Jahr aufwenden musst. Das ist die wunderbare Welt der ETFs- Hier ist für alle etwas dabei.

              ETFs sind als Langzeitanlage günstiger und Einsteigerfreundlich, während auch Aktienfonds und Einzelaktien durchaus attraktiv sind und hohe Renditen ermöglichen können, jedoch mit Wissen und Zeitaufwand verbunden sind. Durch beide Anlagearten lässt sich langfristig Geld ansparen, doch sollte sich jeder, bevor er seine persönliche Entscheidung trifft, realistisch mit seinem Wissensstand und dem Umfang an Arbeit auseinandersetzen, die der- oder diejenige investieren muss. Es gibt unzählige Anlagestrategien, die du beherzigen und aus welchen du die für dich passende Vorgehensweise aussuchen kannst.

              Es muss außerdem nicht immer ein „oder“ sein: Investierst du sowohl in ETFs als auch in Aktien, profitierst du im besten Fall von beiden Anlagearten gleichermaßen!

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              Vermögenswirksame Leistungen und wie du sie beantragst

              Vermögenswirksame Leistungen und wie du sie beantragst

              Ziel der vermögenswirksamen Leistungen ist es, Arbeitnehmer bei dem Aufbau ihres Vermögens zu unterstützen. Grundlage hierfür bildet das fünfte Vermögensbildungsgesetz. Was die vermögenswirksamen Leistungen (kurz: VL) genau sind und welche Möglichkeiten du als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerin hast, erfährst du in diesem Beitrag. Im Folgenden werden die Anlagearten genauer beleuchtet: 

              1. Was sind vermögenswirksame Leistungen?

              Unter vermögenswirksamen Leistungen versteht man Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer in eine der gesetzlich genannten Anlageformen anlegt. Diese sind Teil des Arbeitslohns und fließen direkt in die gewählte Sparform, die der Arbeitnehmer frei wählen kann: Es gibt den VL-Banksparplan, den VL-Fondssparplan, den VL-Bausparvertrag sowie die Baukredittilgung. Diese haben in der Regel eine Laufzeit von ca. sieben Jahren, wobei Bausparverträge mit einer deutlich längeren Laufzeit die Ausnahme bilden.

              2. Anlagearten

              VL-Banksparplan

              Hier werden die vermögenswirksamen Leistungen über eine Anlagedauer von sechs Jahren auf einem Sparkonto angespart. Dieser Sparplan ist insbesondere für diejenigen sinnvoll, die keinen Anspruch auf staatliche Förderungen haben (s.u. „Arbeitnehmersparzulage“) und ihre vermögenswirksamen Leistungen möglichst sicher anlegen wollen. Nach den sechs Jahren folgt eine Ruhephase bis zum Ablauf des Kalenderjahres, indem keine weiteren Einzahlungen erfolgen. Anschließend wird die VL samt der Zinsen ausbezahlt. Die Zinsen können fest oder variabel vereinbart werden, etwaige Gebühren für den Abschluss oder die Kontoführung gibt es in der Regel nicht.

              Für wen eignet sich das Anlegen in einen VL-Banksparplan? Für alle, die eine sichere Anlageform bevorzugen, bei denen keine Kapitalverluste eintreten. Der Banksparplan fällt unter die gesetzliche Einlagesicherung: Guthaben bis zu 100.000 € je Kunde und je Kreditinstitut sind daher abgesichert.

               

              VL-Fondssparplan

              Hier wird die VL über eine Spardauer von 6 Jahre in einen Investmentfonds investiert. Der Vertrag ruht bis zum Ende des Kalenderjahres, nach dessen Ablauf die Fondsanteile verkauft werden können.

              Um als VL-Anlage in Frage zu kommen, muss der Fonds einen Aktienanteil von mindestens 60 % haben. Um den für sich passenden Fonds zu finden, muss sich – wie immer – mit den eigenen Zielen, Mitteln und Wünschen sowie mit den verschiedenen Angeboten intensiv auseinandergesetzt werden. Nicht alle in Deutschland erhältlichen Aktienfonds sind für die VL-Anlage zugelassen.

              Das Investieren in den VL-Fondssparplan eignet sich – wie das generelle Anlegen in Wertpapiere – für alle, die etwas Risiko „vertragen“ können, da es zu Wertschwankungen kommen kann. Mögliche Kurseinbrüche müssen also einkalkuliert werden. Allerdings besteht auch die Chance höherer Renditen.

              Bevor die Wahl auf den VL-Fondssparplan fällt und du einen entsprechenden Vertrag abschließt, sollte unbedingt ein Blick in die „Wesentlichen Anlageinformationen“ und die sog. „Ex-ante-Kosteninformation“ geworfen werden. Hier ist es ratsam, verschiedene Angeboten hinsichtlich der Risiken und Kosten zu vergleichen.

               

               

              VL-Bausparvertrag

              Der VL-Bausparvertrag kombiniert einen Sparvertrag mit einem zweckgebundenen Darlehen. Das Ziel ist es hier, nach der Ansparzeit den Anspruch auf ein zinsgünstiges Baudarlehen zu erhalten. Hierbei liegt der Vorteil insbesondere in der guten Planbarkeit, welches durch das feste Guthaben und den Darlehenszins gewährleistet werden.

              Die Spardauer beträgt hier sieben Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit kann über das Sparguthaben verfügt oder ein Darlehen in Anspruch genommen werden. Das Sparguthaben ist nicht zweckgebunden (sofern keine Wohnungsbauprämie für einen ab dem Jahr 2009 geschlossenen Bausparvertrag in Anspruch genommen wurde). Das Bauspardarlehen muss hingegen für sog. wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Also beispielsweise den Neubau, Umbau oder Kauf von Eigentum oder dem Erwerb von Baugrundstücken.

              Auf den Arbeitnehmer kommen bei dem VL-Bausparvertrag Kosten im Rahmen der Abschluss- und Kontoführungsgebühr zu.

               

               

              Baukredittilgung

              Diese vermögenswirksame Leistung kommt für solche Verbraucher in Frage, die bereits eine Immobilie haben und die Leistung zur Entschuldung ihres Wohneigentums nutzen wollen.

              Hier bieten sich regelmäßig zwei Möglichkeiten an:

              Einerseits kann ein Teil der eigenen Zahlungen durch die vermögenswirksame Leistung ersetzt werden. So bleibt die Darlehensrate zwar gleich hoch, jedoch sinkt die eigene Belastung.

              Die andere Möglichkeit besteht darin, die monatliche Tilgung um die Höhe der Zusatzleistung des Arbeitgebers zu erhöhen, um den Kredit so schneller abbezahlen zu können und die Zinslast zu senken. Hier sollte jedoch unbedingt ein Blick in den Vertrag bzw. die allgemeinen Bausparbedingungen geworfen werden, um zu sehen, ob und inwieweit eine zusätzliche Tilgung bei der Baufinanzierung möglich ist. Bei Bausparkassen besteht regelmäßig ein Sondertilgungsrecht. Bei Banken und Sparkassen ist die Zulässigkeit davon abhängig, ob im geschlossenen Kreditvertrag das Recht auf Sondertilgung und die Möglichkeit der Änderung des Tilgungsteils der Darlehensrate beschlossen bzw. vereinbart wurden.

              Bei der Frage, wie nun das Geld der Zusatzleistung tatsächlich auf das Konto kommt, bestehen zwei Varianten: Der Arbeitgeber kann die VL auf das Gehaltskonto des Arbeitnehmers oder direkt auf das Darlehenskonto überweisen. Bei der ersten Möglichkeit muss der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber jedoch durch Bestätigung des Kreditgebers nachweisen, dass die Zusatzleistung ausschließlich zur Tilgung des Darlehens verwendet wird.

                3. Arbeitnehmersparzulage

                Bei der Arbeitnehmersparzulage handelt es sich um eine Förderung für vermögenswirksame Leistungen seitens des Staates. Diese ist an eine Einkommensgrenze gebunden und variiert je nach Anlageform. Die Zulage kann jährlich mit der Einkommenssteuererklärung beim Finanzamt beantragt werden. Diese wird angesammelt und erst dann ausgezahlt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Namentlich der Ablauf der Sperr- bzw. Rückzahlungsfrist der jeweiligen Anlageform.

                Eine Auflistung der oben bereits erläuterten Anlagearten in Zusammenhang mit der Arbeitnehmersparzulage findet ihr hier:

                1. VL-Banksparplan:
                  Es besteht staatliche Förderung.


                2. VL-Fondssparplan:
                • Der Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage besteht dann, wenn das zu versteuernde Einkommen höchstens 20.000 € im Kalenderjahr beträgt. Bei verheirateten Paaren wiederum 40.000 €.
                • Staatlich werden 20 % der eingezahlten vermögenswirksamen Leistungen gefördert, soweit sie die 400 € bzw. 800 € Grenze nicht übersteigen.
                • Die maximale Höhe der Arbeitnehmersparzulage beträgt 80 € im Jahr.
                • Übrigens: Besteht kein Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage, bist du nicht an eine Laufzeit von sechs Jahren (und einem Jahr Ruhezeit) gebunden. Das Depot kann ohne Nachteile auch vorzeitig gekündigt werden oder die Anlagezeit von sieben Jahren überschreiten.


                  3. VL-Bausparvertrag:

                • Die Einkommensgrenze beträgt 17.900 € im Kalenderjahr, 35.800 € bei Verheirateten.
                • 9 % der Leistung werden gefördert, soweit diese den Betrag von 470 € bzw. 940 € bei Verheirateten nicht übersteigen.
                • Gefördert werden maximal 43 € bzw. 86 € im Jahr.
                • Diese Förderung kann neben den 20 % des Fondssparplans in Anspruch genommen werden.


                  4. Baukredittilgung:

                • Das maximale zu versteuernde Einkommen darf für die staatliche Förderung maximal bei 17.900 € bzw. 35.800 € jährlich liegen.
                • Hier werden 9 % von höchstens 470 € gefördert, insgesamt also ein Maximalbetrag von 43 €.

                4. Wem stehen vermögenswirksame Leistungen zu?

                Durch eine vertragliche Vereinbarung haben Angestellte und Azubis einen Anspruch darauf, dass Teile des Arbeitslohns vermögenswirksam angelegt werden. Bei Beamten, Richtern und Soldaten ist dieser Anspruch gesetzlich verankert.

                How to: Vermögenswirksame Leistungen beantragen

                1.  Um von den vermögenswirksamen Leistungen profitieren zu können, solltest du dich zunächst bei deinem Arbeitgeber informieren, ob er dir diese zahlt und wenn ja, in welcher Höhe. Das kannst du häufig bereits deinem Arbeits- oder Tarifvertrag entnehmen. Wenn dies nicht vertraglich geregelt wird, frag gern deinen Vorgesetzen oder die Personalabteilung.

                2. Prüfe anschließend, ob ein Anspruch auf zusätzliche staatliche Förderung (Arbeinehmersparzulage) besteht.

                3. Wurde die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen mit deinem Arbeitgeber vereinbart, solltest du dich nun den einzelnen Anlageformen (s.o.) widmen und herausfinden, welche am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt.

                4. Ist die richtige Auswahl getroffen, übergibst du deinem Vorgesetzten oder der Personalabteilung die Bescheinigung des jeweiligen Anbieters. Diese benötigt der Arbeitgeber zur Überweisung der Sparbeiträge. Eine Kopie des abgeschlossenen Vertrags ist ausreichend. 

                Unser Fazit

                Vermögenswirksame Leistungen stellen eine solide Möglichkeit für Arbeitnehmer dar, Teile des Arbeitslohns zu investieren, ob in ein Depot oder beispielsweise in die eigene Wohnsituation. Dennoch solltest du als Verbraucher in puncto Finanzen nicht allein auf die vermögenswirksamen Leistungen setzen, sondern dich auch privat mit möglichen Anlagearten auseinandersetzen, um so unabhängig von deinem Arbeitgeber bzw. der staatlichen Förderung deine finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.

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                Leitzinsanhebung & Folgen einfach erklärt

                Was die Leitzinserhöhung für dich als Verbraucher bedeutet

                Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins angehoben und somit eine Zinswende eingeleitet – das erste Mal nach elf Jahren. Im heutigen Blogbeitrag erläutern wir dir, was das genau bedeutet und welche Konsequenzen dies für uns als Sparer, Verbraucher und Anleger hat.

                1. Was ist der Leitzins?

                Während man häufig von dem „einen“ Leitzins spricht, gibt es tatsächlich drei Leitzinsen.

                Unter ihnen versteht man die von der zuständigen Zentralbank (bei uns die EZB) festgelegten Zinssätze, zu denen sich Geschäftsbanken bei einer Zentral- oder Notenbank Geld beschaffen oder es bei dieser anlegen können.

                Und so funktioniert´s: Zinssenkungen wirken sich regelmäßig wachstumsfördernd aus: Kredite werden günstiger, mehr Geld gerät auf den Markt und die Preise steigen entsprechend. Erhöhungen des Zinses wirken da hingegen eher hemmend für das Wirtschaftswachstum. Die Kredite für Investitionen von Unternehmen werden teurer, der Konsum und somit die Nachfrage sinkt und die Preise reduzieren sich.

                Durch diese Anpassungen der Leitzinsen soll ein stabiles Preisniveau und eine geringe Inflationsrate gewährleistet werden.

                Die EZB strebt ein Inflationsziel von 2 % an. Jüngst bewegte sich die Inflation jedoch bei 10 %, dem höchsten Stand seit der 1950er Jahre. Die EZB musste also handeln und erhöhte auch den für Verbraucher wichtigsten Leitzins – doch welcher ist das und wozu dient er?

                2. Welche Leitzinsen gibt es?

                Die EZB (Europäische Zentralbank) legt die Leitzinsen für das Hauptrefinanzierungsgeschäft, die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität fest.

                Hierbei ist der Leitzins für das Hauptrefinanzierungsgeschäft der wichtigste Leitzins. Diesen meint man vorwiegend, wenn man von „dem“ Leitzins redet.

                Er legt fest, zu welchem Zinssatz sich Banken Geld von der Zentralbank leihen können. Die Mindestlaufzeit beträgt – anders als bei der Spitzenrefinanzierungsfazilität – eine Woche. Daher ist dieser Leitzins auch so enorm wichtig für die Verbraucher: Steigen die Kosten für Banken, geben diese die erhöhten Kosten regelmäßig direkt an die Verbraucher und Unternehmen weiter. Dies geschieht in Form von höheren Zinsen auf Kredite. Die EZB nutzt die Erhöhung als Instrument, der Geldentwertung (Inflation) entgegenzutreten.

                Seit März 2016 rangierte der Leitzins bei 0 %, nun wurde er im Juli erstmals auf 0,5 % und Anfang September auf 1,25% erhöht. Solch eine starke Anhebung gab es seit der Euroeinführung nicht mehr.

                Der Spitzenrefinanzierungssatz wurde ebenfalls erhöht. Dieser bestimmt die Kosten, zu denen sich Banken kurzfristig – etwa über Nacht – Zentralbankgeld beschaffen können. Die EZB steuert durch den Spitzenrefinanzierungssatz die Liquiditätsvorsorge der Geschäftsbanken: Ein niedriger Zinssatz führt tendenziell zu einer erhöhten Geldmenge und einer gesteigerten Geldumlaufgeschwindigkeit – also genau dem Gegenteil dessen, was nun gebraucht wird.

                Die Einlagefazilität beschreibt die Verzinsung, wenn Banken ihr Geld über Nacht bei der EZB anlegen. Je höher dieser Zinssatz ist, desto mehr Geld verdienen Banken, die das überschüssige Geld bei der EZB kurzfristig unterbringen. Dieser Zinssatz bewegt sich seit 2014 im negativen Bereich (seit 2019 bei -0,5 %). Banken, die ihre überschüssige Liquidität nicht als Kredit vermitteln oder anderen Banken wiederum leihen können, werden hierdurch „sanktioniert“.

                Durch die Zinserhöhung im September steigt der Einlagenzins nun auf 0,75 %.

                3. Welche Auswirkungen treffen uns?

                Änderungen der Leitzinsen, insbesondere des Zinssatzes für Hauptrefinanzierungsgeschäft, wirken auf das Wirtschaftswachstum mit einer Verzögerung von ca. einem Jahr ein. Die Auswirkungen für die Bürger werden daher erst im kommenden Jahr final sichtbar werden. Während die Zinsentwicklung eine nicht unwichtige Grundlage für Entscheidungen von Verbrauchern darstellt, ist es andererseits kaum möglich, belastbare Aussagen über die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Monate und Jahre zu treffen. Klar ist jedoch, dass sich die Änderung der Leitzinsen auf uns als Verbraucher niederschlägt.



                Unser Geld

                Eine pauschale Prognose, welche Konsequenz die Leitzinserhöhungen für unser Geld haben wird, ist schwer, weshalb wir uns für die Darstellung verschiedener Bereiche entschieden haben:



                Sparer

                Die Ära der Niedrigzinsen auf Tages- und Festgeldkonten sowie der Negativzinsen auf Konten, die einen bestimmten Freibetrag überschreiten, endet mit hoher Wahrscheinlichkeit. Viele Banken schaffen nun teilweise oder gänzlich die Negativzinsen ab und zahlen wieder mehr Zinsen für eingelagertes Geld.

                Sparer profitieren hiervon: Die Zinsen der Tages- und Festgeldkonten können also wieder steigen. Allerdings bringt ein Blick auf die hohe Inflationsrate Ernüchterung, denn der Realzins bleibt zunächst auch weiterhin im negativen Bereich. Auch Langfristig glauben wir nicht daran, dass es hohe Zinsen geben wird, welche die Inflation ausgleichen werden. Aber who knows.



                Kreditnehmer

                Grundsätzlich gilt: Kredite werden teurer. Dies gilt für Banken ebenso wie für geschäftliche oder private Kreditnehmer. Die Zinsen für Baukredite sind zwischen Januar und Juni 2022 auf den höchsten Stand seit 10 Jahren angestiegen. Die Zinserhöhung schlägt sich aber auch bei Dispokrediten oder Ratenzahlungen nieder.
                Dies bedeutet für die Praxis, dass du deinen Kreditantrag nach Möglichkeiten kurzfristig stellen solltest, um von dem – noch – niedrigen Zinsniveau zu profitieren, bevor sich dieses hebt. Dennoch sollte dies zu keiner Kurzschlussentscheidung führen: Meistens bleibt das Zinsniveau für einige Tage oder Wochen weitestgehend konstant.



                Immobilienmarkt


                Wie bereits erläutert, werden insbesondere Immobilienkredite durch den höheren Zinssatz teurer. In Verbindung mit dem Hochniveau der Immobilienpreise bedeutet dies, dass viele Bürger ihren Traum vom Eigenheim aktuell erst einmal verschieben müssen.

                Mittel- bzw. Langfristig könnte die Leitzinserhöhung jedoch für den Rückgang der Nachfrage an Immobilien sorgen, was zu einer Minderung der Preise führen könnte.

                Für die Entwicklung des Bauzinses spielt der Leitzins jedoch eher eine Nebenrolle: Ein viel wichtigerer Indikator ist der oben bereits angesprochene Pfandbrief.

                Eine kurze Erklärung: Will jemand einen Baukredit bei der Bank abschließen, so muss diese die Zinsentwicklung der nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte abschätzen, um das Geld nicht „wertlos“ an den Kreditnehmer weiterzugeben und diesem einen festen Zinssatz anbieten zu können. Für diese Abwägung dienen der Bank insbesondere Bundesanleihen und Pfandbriefe. Letztere sind Wertpapiere, mit denen sich die Bank bei Anlegern das Geld besorgt, welches sie als Baukredit an den Kreditnehmer verleiht. Im Umkehrschluss lässt sich die Entwicklung der Bauzinsen also gut an den Pfandbriefrenditen ablesen. Daher lohnt sich ein Blick hierauf für alle, die sich überlegen, einen Immobilienkredit aufzunehmen.



                Anleger


                Die steigenden Zinsen machen Bundesanleihen und Pfandbriefe attraktiver als Aktien, weshalb der Kurs durch Anleger, die ihre Aktien abstoßen wollen, kurzfristig ins Schwanken geraten kann.

                Anleihen sind uns persönlich zu riskant, da sie zinsabhängig sind. Deshalb lassen wir davon die Finger weg (Gerade jetzt während den ungewissen Zinsveränderungen).

                Wir haben bei Aktien und ETFs unsere Sparpläne erhöht, denn von fallenden Kursen sollte man nicht zu sehr beeindrucken lassen, sondern diese stattdessen als super Einstiegschance sehen, da die Wertpapiere gerade im Sonderangebot sind.

                Kursschwankungen lassen sich mit gestreuten Investitionen und einem Anlagehorizont von mehreren Jahren bzw. Jahrzehnten mit Leichtigkeit überwinden.


                Fazit

                Die Erhöhung der Leitzinsen hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf uns als Verbraucher. Es kommt bei der Frage der Konsequenz also auf die individuelle Position des Einzelnen an.

                So profitieren Sparer, die ihr Geld auf einem Tages- oder Festgeldkonto lagern, von der Zinserhöhung, da sie wohl keinen Negativzinsen mehr ausgesetzt sein werden, jedoch bleibt der Realgewinn durch die Inflation negativ.

                Schlechter könnte es für den Immobilienmarkt bzw. für diejenigen aussehen, die sich aktuell für einen Baukredit entscheiden, dessen Kosten steigen werden. Dennoch besteht die Chance, dass sich die Immobilienpreise mittel- bzw. langfristig nach unten korrigieren.

                Für diejenigen, die ihr Geld in Wertpapiere anlegen, heißt es, Geduld zu bewahren. Während sich die Kursschwankungen für kurzzeitige Aktienanleger bemerkbar machen, können Investitionen mit einem Anlagehorizont über mehrere Jahre die Schwankungen gut wegstecken.

                Stattdessen sollte man die drohende Rezession als vielleicht besten Einstiegspunkt seines Lebens betrachten, denn von den günstigen Kursen an der Börse, kann man langfristig enorm profitieren:

                In Krisen werden die Gewinner
                von morgen gemacht!

                Welche tatsächlichen Folgen die Leitzinserhöhung für die Realität der nächsten Monate und Jahre darstellt, bleibt abzuwarten.

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                Tankrabatt entfällt? Mit diesen 7 Tipps sparst du trotzdem Geld!

                Der Tankrabatt entfällt wieder!

                Die Preise sind also durch die Absenkung der Energiesteuer an der Zapfsäule gesunken. Doch damit ist jetzt wieder Schluss: Der Tankrabatt galt nur noch bis zum 31. August. Jetzt wird die Energiesteuer wieder in vollem Umfang erhoben – was zu steigenden Spritpreisen führt. Darum haben wir uns überlegt, wie Du trotz hohen Preisen Sprit sparen kannst:

                1. Unnötige Fahrten oder Kurzstrecken vermeiden

                Fahrten zum Fitnessstudio, Bäcker, usw. kann man, je nach Wetter und Entfernung vesuchen zu vermeiden und ganz bequem zu Fuß oder per Fahrrad erreichen. Das spart Sprit, schont die Umwelt und man macht sogar etwas für die eigene Gesundheit.

                2. Motor bei längerem Warten ausschalten

                Wenn es an dem Bahnübergang, der Ampel oder auch im Stau mal wieder länger geht: Motor aus. Damit spart man einiges an Geld, wenn man es sich aufs Jahr hochrechnet.

                3. Hohe Geschwindigkeiten vermeiden

                Je höher die Reisegeschwindigkeit, desto mehr steigt auch der Verbrauch. Gerade auf der Autobahn macht sich das am stärksten bemerkbar. Die optimalste Geschwindigkeit hierfür sind 120 -130 Km/h.

                4. Die kürzesten Strecken suchen

                Wenn du z.B. Google Maps nutzt, kannst du dir die kürzesten Strecken anzeigen lassen und auch easy einen eventuellen Stau umfahren. Es spart Zeit, Nerven und vor allem Geld.

                5. Vorausschauendes Fahren

                Passe dich auf die Situation an und nutze beispielsweise die Motorbremswirkung für dich (beispielsweise an einer roten Ampel oder einer sich senkenden Schranke am Bahnübergang) und lasse das Auto ausrollen. Das schont den Geldbeutel und deine Bremse obendrein. Schalte zudem rechtzeitig hoch, denn unter 2000 Umdrehhungen verbrauchst du weniger Sprit.

                6. Reifendruck überprüfen

                Ein zu niedriger oder auch zu hoher Reifendruck verursacht einen höheren Spritverbrauch, da das Fahrzeug viel mehr Energie aufwenden muss. Zusätzlich kann auch ein verstärkter Verschleiß des Reifens auftreten! Wie viel Druck du auf den Reifen haben solltest, steht übrigens in der Türinnenseite der Fahrertür.

                7. Gewicht sparen

                Verbanne alle unnötigen Gegenstände aus dem Auto und senke somit das Gesamtgewicht. Je weniger Gewicht das Fahrzeug bewegen muss, desto mehr Geld bleibt auf deinem Konto. Wenn du kannst, tanke dein Auto nicht immer voll, so kannst du zusätzlich Gewicht sparen.

                Fazit

                Wie du siehst, gibt es viele Wege um bei den enormen Preisen doch noch etwas Kosten & Sprit zu sparen. Nutze diese Tipps in deinem Alltag und du wirst sehen, dass du mehr Geld zur Verfügung haben wirst.

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                Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

                Das Kinderdepot- Fürs Kind Geld anlegen – Alles was du wissen musst!

                Das Kinderdepot – Alles was du hierüber wissen musst

                Alle Eltern wollen ihren Schützlingen den finanziellen Einstieg ins Leben erleichtern und bestmöglich für sie (vor-) sorgen.

                Ein attraktives Pendant zum etwas in die Jahre gekommenen Sparbuch bietet das Kinderdepot: Hier kannst du als Elternteil für dein Kind in ETFs, Aktien oder Rohstoffe investieren und so Geld ansparen.

                Welche Vor- und Nachteile ein solches Kinderdepot bietet und worauf hinsichtlich der rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen zu achten ist, liest du in diesem Blogbeitrag.

                Was ist ein Kinderdepot?

                Bei einem Kinderdepot handelt es sich um ein Wertpapierdepot, auf dem du als Elternteil Geld für dein Kind anlegst. Es werden also regelmäßige Beiträge auf das Depot deines Kindes eingezahlt, diese Einzahlungen summieren sich und werden bestenfalls durch gute Renditen und den Zinseszinseffekt noch größer.

                Die Spardauer hängt davon ab, wann du mit dem Investieren beginnst. Entscheidest du dich direkt nach der Geburt für die Eröffnung eines Depots, so beträgt die Anlagedauer 18 Jahre, also bis zur Volljährigkeit deines Kindes.

                Diese lange Zeit gewährt dir mehr Sicherheit hinsichtlich der Rendite. Wertschwankungen, die sich immer mal wieder ergeben können, werden im Laufe der Jahre wieder ausgeglichen.

                Gerade bei ETF Sparplänen, die als langfristige Investition angelegt sind, eignet sich dieser Zeitraum besonders gut, um ein umfangreiches finanzielles Polster für dein Kind zu ermöglichen. Ein gutes Kinderdepot zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es kostenlos ist, niedrige Gebühren für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren hat und ein vielfältiges Portfolio bietet.

                Wozu investieren?

                Der Aktienmarkt bietet im Vergleich zu anderen Anlageformen gute bis sehr gute Renditechancen: Beim Investieren in (die richtigen) Wertpapiere, können mehrere Prozent Wertzuwachs pro Jahr durchaus realistisch sein, während Festgeld- oder Tageskonten kaum attraktive Zinsen bieten.

                Nichtsdestotrotz ist das Investieren in Aktien und Co. mit einem höheren Risiko verbunden, welches sich aber durch mehrere Faktoren senken lässt: Einerseits gleicht die bereits erwähnte lange Anlagedauer Wertschwankungen gut aus, andererseits kannst du selbst bestimmen, worin du investierst und dein Geld entsprechend breiter streuen (diversifizieren). Hinsichtlich der Sicherheit bietet es sich an, eher in börsengehandelte Indexfons (Exchange Traded Funds, kurz: ETFs) zu investieren als ausschließlich in Einzelaktien (nichts für Anfänger!).

                Um einen umfangreichen Ertrag für dein Kind ansparen zu können, sollte bei der Wahl der Investition auf eine gute Verzinsung bzw. Rendite geachtet werden. Bei der Wahl des richtigen ETF sollte sich (auch) für einen entschieden werden, der den globalen Aktienmarkt abdeckt und/oder ausgeschüttete Dividenden wieder anlegt, damit dein Kind von dem Zinseszinseffekt profitieren kann.

                An dieser Stelle sei noch einmal betont, dass wir keine Anlageberatung leisten, sondern nur öffentlich zugängliche Informationen aufbereiten und unsere persönlichen Erfahrungen mit dir teilen.

                How-to: Kinderdepot einrichten

                Ein Depot für dein Kind einzurichten ist, neben dem Zusammensuchen von ein paar Dokumenten, recht unkompliziert.

                Nachdem du dich für einen Anbieter entschieden hast (einen Vergleich findest du unten), kannst du im Grunde schon loslegen. Welche Dokumente du im Einzelnen brauchst, hängt natürlich von der ausgewählten Bank ab und sollte im Vorfeld erfragt werden. Bist du alleinstehend oder nicht mit dem anderen Elternteil verheiratet, so musst du gegenüber der Bank dein Sorgerecht für das Kind belegen. Manche Banken fordern von Eheleuten auch das Vorlegen ihrer Heiratsurkunde.

                Weiter benötigst du deine sowie die Steuer-ID deines Kindes. Das Finanzamt schickt dir diese in der Regel drei Monate nach der Geburt zu. Hinzukommen die „typischen“ Dokumente wie ein Personalausweis oder alternativ Reisepass, insbesondere wenn du selbst (noch) kein Kunde bei dem Anbieter bist. Manche Banken verlangen, dass die Kopie der Geburtsurkunde notariell beglaubigt wird, häufig ist jedoch schon eine einfache Kopie ausreichend.

                Sind alle Dokumente beisammen werden diese mit dem entsprechenden Antrag für die Eröffnung des Kinderdepots an den Anbieter geschickt. Wichtig: Alle gesetzlichen Vertreter (nach § 1629 Abs. 1 BGB die Eltern des Kindes) müssen die Unterlagen unterschreiben. Sind zwei voll geschäftsfähige Elternteile vorhanden, reicht die Unterschrift eines Teils nicht aus.

                Bevor du mit dem Anlegen des Geldes beginnst, solltest du dich fragen, ob regelmäßig „kleinere“ Beträge auf das Depot eingezahlt werden sollen oder ob du dich für größere Einmalzahlungen entscheidest. Um hier die richtige Wahl zu treffen, müssen verschiedene, individuelle Faktoren wie deine finanzielle Situation oder ggf. wegfallende oder geringere Kaufgebühren seitens der Bank bei regelmäßigen Einzahlungen auf Sparpläne berücksichtigt werden.

                Entscheidest du dich für gleichbleibende monatliche Einzahlungen ist es am bequemsten, wenn du einen Dauerauftrag von deinem Konto auf das Verrechnungskonto der Bank einrichtest.

                Steuerliches & Rechtliches

                Steuerliche Aspekte

                Das Geld auf dem Kinderdepot gehört deinem Kind – hierfür muss es also auch Steuern zahlen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis liegt die Grenze bis zur Steuerpflicht dank der Grundfreibeträge und diverser Pauschalen ziemlich hoch.

                Zunächst ein Blick für den Fall, dass du für dein Kind im Rahmen deines eigenen Wertpapierdepots Geld anlegst: In Deutschland muss jeder private Anleger eine Abgeltungssteuer in Höhe von 25% auf Kapitalerträge zahlen. Zu solchen Kapitalerträgen zählen Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Aktien.

                Um gerade bei „kleineren“ Anlegern der enormen Steuerlast entgegenzuwirken, gibt es einen Sparerpauschalbetrag, bis zu dessen Grenze die Kapitalerträge steuerfrei sind. Bei Einzelpersonen liegt dieser aktuell bei 801,- € und bei Ehepaaren bei 1.602, - €. Die Erträge, die du eigentlich für dein Kind erwirtschaftest, werden, sofern das Depot auf dich als Elternteil läuft, auf deinen Freibetrag angerechnet und je nach Höhe deiner eigenen Erträge besteht so die Gefahr, den Freibetrag zu überschreiten. Wie bereits festgestellt ist auch dein Kind verpflichtet, Steuern zu zahlen, wenn das Depot auf seinen Namen läuft. Ihm steht ebenso der Sparerpauschalbetrag in Höhe von 801,- € zu. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt zu beantragen, wenn die Kapitalerträge diese Pauschale voraussichtlich überschreiten werden. Diese Bescheinigung gilt für drei Jahre und sorgt dafür, dass die Bank keine Steuern einbehält. Sie zeigt nämlich an, dass dein Kind trotz der Überschreitung des Sparerpauschalbetrags voraussichtlich dennoch keine Einkommenssteuer zahlen muss.

                Grund hier hierfür ist der Grundfreibetrag: Bleiben die Einkünfte deines Kindes unter dem Grundfreibetrag, sind diese steuerfrei. Der Grundfreibetrag liegt aktuell bei 10.347, - €. Hinzu kommt noch der Sonderausgabenpauschalbetrag in Höhe von 36,- €. Addiert man alle Freibeträge und Pauschalen, die dein Kind ausschöpfen kann, so kannst du für dein Kind jährlich Kapitalerträge von bis zu 11.184, - € steuerfrei erwirtschaften. Ein so hoher Kapitalertrag ist zwar wünschenswert, aber nicht für jeden Anleger realistisch, weshalb das Kind auch bei guten Renditen häufig von der Steuerlast befreit ist.

                Ein weiterer Punkt, den Eltern vor der Eröffnung eines Kinderdepots im Blick haben sollten, sind die Regulatorien der Krankenversicherung:
                Sind die Eltern gesetzlich versichert, so kann das minderjährige Kind regelmäßig beitragsfrei bei einem Elternteil mitversichert werden. Dies gilt jedoch nur dann, wenn das Kind keine oder nur geringe Einkünfte hat. Hier liegt die Einkommensgrenze des Kindes bei 470,- € monatlich und 5.640, - € jährlich. Hinzu kommt wieder der Sparerpauschalbetrag in Höhe von 801,- €. Das Kind kann also in der gesetzlichen Krankenkasse beitragsfrei mitversichert sein, solange dessen Einkommen den Betrag von 6.441, - € nicht überschreitet. Anders sieht es bei der privaten Krankenversicherung aus: Beitragsfreies Mitversichern eines Kindes ist hier ausgeschlossen, daher spielt es auch keine Rolle, ob das Kind eigene Einkünfte hat oder nicht.
                Übrigens: Der Anspruch auf Kindergeld bleibt vom Einkommen deines Kindes unberührt.

                Rechtliche Aspekte

                Wem gehört das Geld auf dem Kinderdepot rechtlich gesehen?

                Richtest du das Depot im Namen deines Sprösslings ein, so gehört das hierauf befindliche Geld ausschließlich ihm. Du selbst bist „nur“ der Verwalter des Vermögens, bis dein Kind das achtzehnte Lebensjahr erreicht hat und volljährig ist.

                § 1642 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) verpflichtet dich als gesetzlichen Vertreter deines Kindes, dessen Geld im Sinne einer wirtschaftlichen Vermögensverwaltung anzulegen. Dies soll auch vor dem Missbrauch des angelegten Geldes schützen. Sobald das Kind volljährig wird, darf es frei über das Depot verfügen, auch ohne die Zustimmung der Eltern.

                Beispielberechungen

                Wir haben hier ein paar Berechnungen mit verschiedenen Sparplansummen durchgeführt, welche einen Zeitraum von 18 Jahren abbilden und einen jährlichen Zinssatz von 7 %. Sieben Prozent Zinsen pro Jahr ist die durchschnittliche Rendite, an den Kapitalmärkten, der vergangenen 30 Jahre:

                Dabei haben wir vier unterschiedliche Summen gewählt, die monatlich in einen ETF investiert wurden. Die Steuern und Inflation wurden, der Einfachheit halber, ignoriert. Wir sind selbst überrascht, was aus den kleinen Monatsbeiträgen am Ende wird.

                Wichtig zu erwähnen ist, dass man nicht die komplette Summe selbst einzahlt, sondern durch Erträge der Investments viele Zinsen hinzukommen. Durch die langfristige Anlage, profitiert dein Kind vom Zinseszinseffekt:

                Fazit

                Frühzeitig Geld für den Nachwuchs mithilfe eines Kinderdepots anzulegen, birgt deutliche finanzielle Vorteile. Eltern sollten sich jedoch bewusst machen, dass – wenn das Depot auf den Namen des Kindes läuft, sie keinen Zugriff auf das Geld haben, auch wenn das Kind noch Minderjährig ist, sowie dieses mit Eintritt des 18. Lebensjahres eigenständig und frei über das Geld verfügen kann, unabhängig davon, wie reif und verantwortungsvoll das Kind in diesem Alter ist.

                Dieses „persönliche Risiko“ sollten Eltern bei der Wahl der Anlage stets bedenken. Wie immer beim Investieren gilt auch hier, dass sich Anleger ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen sollten, bevor sie „blind“ Geld investieren.

                Beginnt man früh genug für die finanzielle Zukunft seiner Kinder vorzusorgen, profitiert man in jedem Fall von der langen Anlagedauer sowie der entsprechenden Rendite und kann seinem Kind den Einstieg in „das richtige Leben“ zumindest finanziell erleichtern.

                Kinderdepot - Vergleich

                Bitte Handy drehen, um die komplette Tabelle zu sehen.

                BankComdirectINGConsorsbank 

                 Depotgebühren 

                Keine, bei mind. einer quartalsweisen Sparplan-ausführung

                Ansonsten 1,95€/Monat

                KeineKeine 

                Besparbare ETFs

                9008001000 

                Besparbare Aktien

                400580580 

                Sparplangebühren

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                Alle Angaben ohne Gewähr, Stand August 2022
                Quelle Vergleich: eigene Recherche aus Bankendokumenten und deren Websites

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                Copyright

                © 2022 Invest in Happiness

                Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

                Die Entlastungspakete 2022 im Detail

                Die Entlastungspakete 2022 –
                Wie du als Verbraucher hiervon profitierst

                Ob beim Lebensmitteleinkauf, beim Tanken oder mit Blick auf die kommende Energiekostenabrechnung:

                Viele Menschen haben berechtigterweise das Gefühl, dass vieles teurer wird und stehen vor der Frage, wie lange sich ihr aktueller Lebensstandard noch finanzieren lässt.

                Grund hierfür sind vor allem die enorm hohen Energiepreise, die nicht zuletzt der Krieg Russlands gegen die Ukraine bedingt:

                Die Preise für Gas, Strom, Heizöl, Benzin und Diesel sind deutlich gestiegen. Um hier effektiv entgegenzuwirken und die finanzielle Belastung gerade für private Haushalte aber auch für Unternehmen abzufedern, hat die Bundesregierung Maßnahmen zur Entlastung und sozialer Unterstützung auf den Weg gebracht. Dahinter steht der Versuch, unbürokratisch schnelle und für die Bürger spürbare Entlastungen zu schaffen.

                Was diese Entlastungspakete genau beinhalten und wie du als Verbraucher hiervon profitierst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

                Was beinhalten die Entlastungspakete?

                Die Maßnahmen der Bundesregierungen sind in zwei Pakete aufgeteilt. In der folgenden Aufstellung erklären wir dir den Inhalt dieser Entlastungspakete und inwieweit sie auch dir zugutekommen.

                Das Erste Entlastungspaket:

                1) Wegfall der EEG-Umlage

                Die EEG-Umlage entfällt ab dem 01.07.2022. Doch was heißt das? Durch die EEG-Umlage wird der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert. Die Umlage muss grundsätzlich von allen Stromverbrauchern gezahlt werden und ist im Strompreis enthalten. Derzeit beträgt die EEG-Umlage beträgt 3,72 Cent pro Kilowattstunde, die nun im Zuge des Entlastungspakets wegfallen. Hierdurch werden Verbraucherinnen und Verbrauchern um insgesamt 6,6 Mrd. € in Puncto Stromkosten entlastet. Übrigens: Die EEG-Umlage soll 2023 im Zuge der großen EEG-Novelle ganz abgeschafft und ausschließlich über den Bundeshaushalt finanziert werden.



                2) Heizkostenzuschuss

                Dieser Zuschuss ist einmalig und richtet sich insbesondere an geringer Verdienende. Wer Wohnungsgeld bezieht erhält einen Zuschuss von 270,- €, bei einem 2-Personen Haushalt 350,- € und für jede weitere Person jeweils 70,- €. Azubis und Studierende, die Bafög beziehen, erhalten wiederum 230,- €.



                3) Die Arbeitnehmerpauschale steigt um 200,- €

                Rückwirkend zum Jahresanfang (01.01.2022) erhöht sich die Arbeitnehmerpauschale auf insgesamt 1.200, - €. Hierbei handelt es sich um die Werbungskosten: Zu diesen zählen alle Ausgaben, die dir als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer für deine Tätigkeit entstehen und die du von der Steuer absetzen kannst. Da es sich bei den Werbungskosten um einen Pauschalbetrag handelt, können diese auch dann geltend gemacht werden, wenn sie gar nicht angefallen sind. Sinn dahinter ist es, deine Steuerlast als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer zu senken. Der Betrag wird in der Lohnabrechnung direkt vom Brutto abgezogen, weiteres Handeln deinerseits ist nicht notwendig.



                4) Der Grundfreibetrag wird um 363,- € erhöht

                Der Grundfreibetrag beschreibt den Anteil deines Einkommens, auf den keine Steuern anfallen. Durch das Anheben des Freibetrags steigt dieser von 9.984, - € auf nunmehr 10.347, - €. Auch dies gilt rückwirkend zum Jahresbeginn.



                5) Entlastung für Pendler

                Die Entfernungspauschale für Fernpendler und die Mobilitätsprämie steigen angesichts der hohen Spritpreise auf 0,38 €. Die Pendlerpauschale, wie sie vielen eher bekannt ist, greift ab dem 21. Kilometer. Bis zum 20. Kilometer beträgt sie 0,30 €. Gemessen wird die einfache Wegstrecke zu deinem Arbeitsplatz, hier muss die kürzeste Straßenverbindung gewählt werden.

                Das Zweite Entlastungspaket

                Das sog. Energie-Entlastungspaket soll, wie der Name bereits verrät, insbesondere den hohe Energiekosten entgegentreten. Folgende Maßnahmen sind enthalten:



                1) Die Energiepreispauschale


                Eine einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300,- € wird für alle einkommenssteuerpflichtigen Erwerbstätigen ausgeschüttet. Der Betrag soll von den Arbeitgebern an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlt werden, diese holen sich das Geld wiederum vom Staat zurück.

                Auch Selbstständige und Freiberufler zahlen Einkommenssteuer und profitieren somit ebenfalls von der Energiepreispauschale. Hier wird die Auszahlung über die Kürzung der Einkommensteuervorauszahlung abgewickelt. Bei den 300,- € handelt es sich jedoch um einen Brutto-Betrag, der wiederum steuerpflichtig ist. Allerdings ist die Pauschale sozialabgabenfrei.

                Kritik an der Energiepauschale wird mit Blick auf die Entlastung von Rentnerinnen und Rentnern laut: Durch die Kopplung an die Lohnabrechnung können diese – außer sie sind selbstständig tätig – nicht von dem Betrag profitieren.

                Wer ist eigentlich alles einkommenssteuerpflichtig?

                Es gilt zwischen den beschränkt und unbeschränkt Einkommenssteuerpflichtigen zu unterscheiden:

                Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb Deutschlands haben aber inländische Einkünfte erzielen, müssen diese versteuern und sind beschränkt steuerpflichtig.

                Dahingegen unterliegen alle Einkünfte solcher Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, der Steuerpflicht – unbeschränkt. Dies gilt für Angestellte genauso wie für Selbstständige.



                2) Der Tankrabatt

                Die Energiesteuer für Kraftstoffe wird vom 01.Juni 2022 bis zum 31.August 2022, also für insgesamt drei Monate, gesenkt. Konkret bedeutet das, dass sich der Energiesteuerzusatz für Benzin um 29,55 Cent pro Liter und für Dieselkraftstoff um 14,04 Cent pro Liter verringert. Außerdem entfällt teils noch die Mehrwertsteuer des bereits abgesenkten Teils der Energiesteuer.



                3) Kinderbonus in Höhe von 100,- € pro Kind

                Um den einmaligen Kinderbonus zu erhalten, brauchst du keinen Antrag zu stellen, denn dieser wird automatisch zu dem Kindergeld addiert und ausgezahlt. Außerdem ist der Bonus zwar steuerfrei, wird allerdings auf den Kinderfreibetrag angerechnet.



                4) Einmalzahlung für Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen

                Der Zuschuss in Höhe von 200,- € erfolgt ebenfalls, ohne dass ein Antrag gestellt werden muss, und wird vom Jobcenter eigenständig überwiesen. Den Empfängern steht es frei, wofür sie den Betrag nutzen wollen.



                5) Einmalzahlung für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld 1 in Höhe von 100,- €.



                6) Das 9-Euro Ticket

                Dieses ist von Juni bis August gültig und gilt für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Die Nutzung des Fernverkehrs (also dem ICE, IC oder EC) allein mit dem 9-Euro Ticket ist jedoch ausgeschlossen. Das Ticket muss monatlich erworben werden.

                Fazit

                Für Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Entlastungspakete insbesondere den Vorteil, dass diese keinen aktiven Beitrag leisten müssen, um die Zuschüsse zu empfangen bzw. von den Maßnahmen zu profitieren. Behördengänge oder das Stellen von Anträgen sind daher nicht notwendig. Zwar decken die Maßnahmen ein breites Spektrum von Menschen ab (Nutzer des öffentlichen Verkehrs, Sozialleistungsempfänger, Auszubildende etc.), dennoch kommt nicht jeder Zuschuss auch bei allen an: Hierbei sind vorrangig die 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland oder auch nicht erwerbstätige Studierende, die keinen Anspruch auf Bafög haben, zu erwähnen. Auch dass die Energiepreispauschale nicht steuerfrei an die Bürger weitergegeben wird, stößt auf Kritik. Dennoch sind die beschlossenen Maßnahmen in der Lage, vielen Bürgerinnen und Bürgern in dieser finanziell fordernden Zeit zu helfen, auch wenn sie kein „Allheilmittel“ darstellen und der Anstieg der Lebenshaltungskosten weiterhin für viele spürbar bleibt.

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                Die Entlastungspakete 2022 – Wie du als Verbraucher hiervon profitierst

                Ob beim Lebensmitteleinkauf, beim Tanken oder mit Blick auf die kommende Energiekostenabrechnung:

                Viele Menschen haben berechtigterweise das Gefühl, dass vieles teurer wird und stehen vor der Frage, wie lange sich ihr aktueller Lebensstandard noch finanzieren lässt.

                Grund hierfür sind vor allem die enorm hohen Energiepreise, die nicht zuletzt der Krieg Russlands gegen die Ukraine bedingt:

                Die Preise für Gas, Strom, Heizöl, Benzin und Diesel sind deutlich gestiegen. Um hier effektiv entgegenzuwirken und die finanzielle Belastung gerade für private Haushalte aber auch für Unternehmen abzufedern, hat die Bundesregierung Maßnahmen zur Entlastung und sozialer Unterstützung auf den Weg gebracht. Dahinter steht der Versuch, unbürokratisch schnelle und für die Bürger spürbare Entlastungen zu schaffen.

                Was diese Entlastungspakete genau beinhalten und wie du als Verbraucher hiervon profitierst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

                Was beinhalten die Entlastungspakete?

                Die Maßnahmen der Bundesregierungen sind in zwei Pakete aufgeteilt. In der folgenden Aufstellung erklären wir dir den Inhalt dieser Entlastungspakete und inwieweit sie auch dir zugutekommen. Das Erste Entlastungspaket:

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                1) Wegfall der EEG-Umlage

                Die EEG-Umlage entfällt ab dem 01.07.2022. Doch was heißt das? Durch die EEG-Umlage wird der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert. Die Umlage muss grundsätzlich von allen Stromverbrauchern gezahlt werden und ist im Strompreis enthalten. Derzeit beträgt die EEG-Umlage beträgt 3,72 Cent pro Kilowattstunde, die nun im Zuge des Entlastungspakets wegfallen. Hierdurch werden Verbraucherinnen und Verbrauchern um insgesamt 6,6 Mrd. € in Puncto Stromkosten entlastet. Übrigens: Die EEG-Umlage soll 2023 im Zuge der großen EEG-Novelle ganz abgeschafft und ausschließlich über den Bundeshaushalt finanziert werden.



                2) Heizkostenzuschuss

                Dieser Zuschuss ist einmalig und richtet sich insbesondere an geringer Verdienende. Wer Wohnungsgeld bezieht erhält einen Zuschuss von 270,- €, bei einem 2-Personen Haushalt 350,- € und für jede weitere Person jeweils 70,- €. Azubis und Studierende, die Bafög beziehen, erhalten wiederum 230,- €.



                3) Die Arbeitnehmerpauschale steigt um 200,- €

                Rückwirkend zum Jahresanfang (01.01.2022) erhöht sich die Arbeitnehmerpauschale auf insgesamt 1.200, - €. Hierbei handelt es sich um die Werbungskosten: Zu diesen zählen alle Ausgaben, die dir als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer für deine Tätigkeit entstehen und die du von der Steuer absetzen kannst. Da es sich bei den Werbungskosten um einen Pauschalbetrag handelt, können diese auch dann geltend gemacht werden, wenn sie gar nicht angefallen sind. Sinn dahinter ist es, deine Steuerlast als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer zu senken. Der Betrag wird in der Lohnabrechnung direkt vom Brutto abgezogen, weiteres Handeln deinerseits ist nicht notwendig.



                4) Der Grundfreibetrag wird um 363,- € erhöht

                Der Grundfreibetrag beschreibt den Anteil deines Einkommens, auf den keine Steuern anfallen. Durch das Anheben des Freibetrags steigt dieser von 9.984, - € auf nunmehr 10.347, - €. Auch dies gilt rückwirkend zum Jahresbeginn.



                5) Entlastung für Pendler

                Die Entfernungspauschale für Fernpendler und die Mobilitätsprämie steigen angesichts der hohen Spritpreise auf 0,38 €. Die Pendlerpauschale, wie sie vielen eher bekannt ist, greift ab dem 21. Kilometer. Bis zum 20. Kilometer beträgt sie 0,30 €. Gemessen wird die einfache Wegstrecke zu deinem Arbeitsplatz, hier muss die kürzeste Straßenverbindung gewählt werden.

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                1) Die Energiepreispauschale


                Eine einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300,- € wird für alle einkommenssteuerpflichtigen Erwerbstätigen ausgeschüttet. Der Betrag soll von den Arbeitgebern an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlt werden, diese holen sich das Geld wiederum vom Staat zurück. Ein Antrag auf Auszahlung des Zuschusses ist nicht nötig. Auch Selbstständige und Freiberufler zahlen Einkommenssteuer und profitieren somit ebenfalls von der Energiepreispauschale. Hier wird die Auszahlung über die Kürzung der Einkommensteuervorauszahlung abgewickelt. Bei den 300,- € handelt es sich jedoch um einen Brutto-Betrag, der wiederum steuerpflichtig ist. Allerdings ist die Pauschale sozialabgabenfrei. Kritik an der Energiepauschale wird mit Blick auf die Entlastung von Rentnerinnen und Rentnern laut: Durch die Kopplung an die Lohnabrechnung können diese – außer sie sind selbstständig tätig – nicht von dem Betrag profitieren. Wer ist eigentlich alles einkommenssteuerpflichtig? Es gilt zwischen den beschränkt und unbeschränkt Einkommenssteuerpflichtigen zu unterscheiden: Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb Deutschlands haben aber inländische Einkünfte erzielen, müssen diese versteuern und sind beschränkt steuerpflichtig. Dahingegen unterliegen alle Einkünfte solcher Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, der Steuerpflicht – unbeschränkt. Dies gilt für Angestellte genauso wie für Selbstständige.



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                3) Kinderbonus in Höhe von 100,- € pro Kind

                Um den einmaligen Kinderbonus zu erhalten, brauchst du keinen Antrag zu stellen, denn dieser wird automatisch zu dem Kindergeld addiert und ausgezahlt. Außerdem ist der Bonus zwar steuerfrei, wird allerdings auf den Kinderfreibetrag angerechnet.



                4) Einmalzahlung für Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen

                Der Zuschuss in Höhe von 200,- € erfolgt ebenfalls, ohne dass ein Antrag gestellt werden muss, und wird vom Jobcenter eigenständig überwiesen. Den Empfängern steht es frei, wofür sie den Betrag nutzen wollen.



                5) Einmalzahlung für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld 1 in Höhe von 100,- €.



                6) Das 9-Euro Ticket

                Dieses ist von Juni bis August gültig und gilt für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Die Nutzung des Fernverkehrs (also dem ICE, IC oder EC) allein mit dem 9-Euro Ticket ist jedoch ausgeschlossen. Das Ticket muss monatlich erworben werden.

                Fazit

                Für Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Entlastungspakete insbesondere den Vorteil, dass diese keinen aktiven Beitrag leisten müssen, um die Zuschüsse zu empfangen bzw. von den Maßnahmen zu profitieren. Behördengänge oder das Stellen von Anträgen sind daher nicht notwendig. Zwar decken die Maßnahmen ein breites Spektrum von Menschen ab (Nutzer des öffentlichen Verkehrs, Sozialleistungsempfänger, Auszubildende etc.), dennoch kommt nicht jeder Zuschuss auch bei allen an: Hierbei sind vorrangig die 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland oder auch nicht erwerbstätige Studierende, die keinen Anspruch auf Bafög haben, zu erwähnen. Auch dass die Energiepreispauschale nicht steuerfrei an die Bürger weitergegeben wird, stößt auf Kritik. Dennoch sind die beschlossenen Maßnahmen in der Lage, vielen Bürgerinnen und Bürgern in dieser finanziell fordernden Zeit zu helfen, auch wenn sie kein „Allheilmittel“ darstellen und der Anstieg der Lebenshaltungskosten weiterhin für viele spürbar bleibt.

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                Gemeinschaftskonto Vor- & Nachteile

                Deine Infos rund ums Gemeinschaftskonto

                Wenn du nicht allein lebst, sondern beispielsweise mit deinem Ehepartner, Freund oder Freundin oder einem Mitbewohner den Haushalt teilst, kann das Thema Gemeinschaftskonto für euch interessant werden. Ein Gemeinschaftskonto ist, wie der Name schon verrät, ein Girokonto, dass du und dein Partner gemeinsam eröffnet und führt. Das bedeutet wiederum, dass ihr beide Zugriff auf das Konto habt und euch die gleichen Rechte und Pflichten treffen.

                Übrigens: Bei den meisten Banken wird ein bereits bestehendes Konto nicht in ein Gemeinschaftskonto umgewandelt. Es muss daher von dir und deinem Partner ein neues Konto eröffnet werden. Am Ende folgt ein Gemeinschaftskontenvergleich verschiedener Banken.

                Wann macht es Sinn?

                Bevor ihr euch für das Eröffnen eines Gemeinschaftskontos entscheidet, solltet ihr wichtige Fragen zur Organisation eurer Finanzen klären.

                Welche Verpflichtungen sollen künftig über euer Gemeinschaftskonto geregelt werden?

                Sollen hiervon nur klassische Posten wie die Miete abgehen oder legt ihr euer Geld auch für andere Aktivitäten wie Urlaube oder gemeinsames Essengehen zusammen?

                Bleiben die Einzelkonten bestehen oder entscheidet ihr euch ausschließlich für das gemeinschaftliche Modell?

                Wieviel Geld trägt jeder Part monatlich bei?

                Bevor solche Fragen nicht geklärt wurden, solltet ihr von dem Eröffnen eines Gemeinschaftskontos absehen.

                Vorteile eines Gemeinschaftskontos

                Habt ihr gemeinsame Kosten wie die Miete oder solche, die schwer einer Person zugeordnet werden können (wie der Lebensmitteleinkauf zum Beispiel)? Dann kann ein Gemeinschaftskonto sehr sinnvoll sein.

                Die gemeinsamen Kosten werden direkt von dem Gemeinschaftskonto abgezogen, es muss also niemand ausgewählt werden, der für den Ausgleich bestimmter Rechnungen, die den gemeinsamen Haushalt betreffen, zuständig ist.

                Beiträge müssen dann nicht erst untereinander ausgeglichen werden, sondern können direkt vom Gemeinschaftskonto abgehen. Außerdem habt ihr so beide den Einblick, welche Kosten euch monatlich erwarten und was bereits abgezogen wurde.

                Tipps:

                Haben dein Partner und du verschieden hohe Einkünfte, so könnt ihr euch entweder auf einen Betrag einigen, den jeder monatlich (am einfachsten per Dauerauftrag) auf das Gemeinschaftskonto überweist, oder ihr entscheidet euch anstelle einer genauen Summe für einen Prozentsatz des jeweiligen Einkommens. So kann auch bei einer großen Differenz der Gehälter ein fairer Beitrag von jedem Inhaber zur gemeinschaftlichen Haushaltsführung gewährleistet werden.

                Um weiterhin die eigenen Rechnungen und persönlichen Kosten selbst zahlen zu können, lass am besten dein Gehalt weiterhin auf dein eigenes Konto einzahlen, von dem du dann einen Teil an das Gemeinschaftskonto überweist. Dies wird auch als Drei-Konten-Modell bezeichnet: Zwei Einzelkonten für private Bedürfnisse und ein drittes, gemeinschaftliches Konto für die gemeinsamen Finanzen.

                Nachteile eines Gemeinschaftskontos

                Probleme bei einem Gemeinschaftskonto können sich dann ergeben, wenn es zu einer Überziehung kommt. Denn hier haftet ihr ebenfalls gemeinschaftlich. Wenn du zwar nicht die- oder derjenige bist, der das Konto überzogen hat, so bist du dennoch als Kontoinhaber geführt und haftest (auch) für die Konsequenzen.

                Bei einer Pfändung sieht es ähnlich aus: Wird das gemeinschaftliche Konto gepfändet, so ist der Anteil, den du eingezahlt hast, ebenfalls von der Pfändung betroffen.

                Ein weiteres Risiko besteht im Zusammenhang mit dem Finanzamt:

                Wenn über 20.000 € (dies entspricht dem Freibetrag für unverheiratete Paare, bei Ehegatten liegt dieser bei 500.000 €) auf das Gemeinschaftskonto eingehen, wird die Hälfte dessen vom Finanzamt als Schenkung an den anderen Mitinhaber betrachtet und eine Schenkungssteuer wird fällig.

                Dies kannst du umgehen, indem nur das Geld für den Lebensunterhalt auf dem Gemeinschaftskonto verbleibt und du den Rest auf das Einzelkonto überweist, bestenfalls zeitnah.

                Tipp:

                Sobald du erste Anzeichen für eine bevorstehende Pfändung erkennst, die der zweite Kontoinhaber zu verantworten hat, solltest du dein Geld vom Gemeinschaftskonto zurück auf dein eigenes Konto überweisen. Denn ein Gemeinschaftskonto kann nicht in ein sog. P-Konto (also ein Pfändungsschutzkonto) umgewandelt werden, das geht nur bei Einzelkonten.

                Das Wichtigste nochmal im Überblick

                Vorteile in Kürze:

                • Klare Übersicht über die Kosten durch Einsicht für beide Parteien

                • Keine Diskussionen darüber, wer was zahlt und wer wieviel jeden Monat beiträgt

                • Liquiditätsengpässe einer Partei, die dazu führen, dass Rechnungen nicht gezahlt werden können, werden vermieden

                • Einfache Trennung zwischen fixen Kosten für den Haushalt und privaten Angelegenheiten

                Nachteile in Kürze:

                • Beide Parteien haften bei Überziehung

                • Dein Beitrag auf dem Gemeinschaftskonto kann auch gepfändet werden, selbst wenn du die Pfändung nicht zu verschulden hast

                • Nicht geeignet für Parteien, bei denen die Vorstellungen zum richtigen Umgang mit Geld stark auseinanderfallen

                • Achtung vor der Schenkungssteuer beim Einzahlen hoher Beträge auf das Gemeinschaftskonto

                Und-/ Oder Konto, was genau ist das?

                Es gibt zwei Arten von Gemeinschaftskonten, die wir dir im folgenden Abschnitt vorstellen.

                Das Oder-Konto:

                Hierbei handelt es sich um das beliebteste Modell eines Gemeinschaftskontos. Bei einem Oder-Konto können beide Kontoinhaber unabhängig vom jeweils anderen über das Konto verfügen.

                Das bedeutet in der Praxis:
                Sowohl du als auch dein Partner oder Mitbewohner könnt eine Rechnung vom Gemeinschaftskonto überweisen oder Geld hiervon abheben. Eine vorherige Einwilligung des jeweils anderen braucht die Bank nicht. Verstirbt ein Kontoinhaber, so ist der verbliebene weiterhin verfügungsberechtigt. Dieses Modell eignet sich besonders gut im privaten Bereich, also bei Lebenspartnern, WG-Mitbewohnern oder wer auch immer sich ein Dach und die damit verbundenen Kosten teilt.

                Das Und-Konto:

                Das Und-Konto ist weniger gängig als das Oder-Modell, da Finanzgeschäfte ausschließlich gemeinschaftlich geführt und du nur zusammen mit dem zweiten Kontoinhaber über das Geld auf dem Konto verfügen kannst.

                Das bedeutet:
                Du allein hättest nicht die Möglichkeit, Geld für den monatlichen Einkauf von dem Gemeinschaftskonto abzuheben. Auch kann, wenn einer der beiden Kontoinhaber stirbt, der andere Inhaber nur zusammen mit den Erben des Verstorbenen über das Konto verfügen – was in der Praxis oft kompliziert werden kann.

                Ein Vorteil des Und-Kontos liegt darin, dass das Konto nur dann gepfändet werden kann, wenn gegen beide Kontoinhaber ein Pfändungstitel vorliegt. Der Verwaltungsaufwand ist jedoch enorm hoch, weswegen Und-Konten im privaten Bereich schwer praktikabel sind und eher von Erbengemeinschaften oder Vereinen genutzt werden.

                Fazit

                Wie du siehst, kann ein Gemeinschaftskonto für dich und deinen Partner durchaus sinnvoll sein, soweit ihr zusammenlebt und euch über die wichtigsten Fragen bezüglich eurer finanziellen Organisation einig seid. Zu einem gemeinschaftlichen Oder-Konto, das am gängigsten ist, gehört natürlich auch eine gesunde Vertrauensbasis.

                Erkennst du, dass der andere Kontoinhaber es mit den finanziellen Verpflichtungen nicht ganz so genau nimmt, solltest du dir genau überlegen, ob du mit dieser Person im Ernstfall gemeinsam haften möchtest.

                Ist das Vertrauen hingegen gegeben, so ist das Gemeinschaftskonto übersichtlicher und erleichtert euch, euren gemeinsamen Haushalt finanziell zu organisieren.

                Beim empfehlenswerten Drei-Konten-Modell hast du so auch die Möglichkeit, klar zu differenzieren, wieviel Geld du für gemeinsame Verpflichtungen wie Miete, Strom oder Einkäufe beisteuerst und wieviel dir für das private Vergnügen, also alldem, was auf deinem Einzelkonto bleibt, übrighast.  

                Gemeinschaftskonten-Vergleich

                !Bitte Handy drehen, um die Tabelle vollständig zu sehen!

                Bei diesem Vergleich handelt es sich um Gemeinschaftskonten im Oder-Modell.

                Bank:

                Dispozins:

                Monatliche Kontogebühren:

                Kreditkartengebühren:

                DKB

                6,58 % (mit Aktivstatus*)

                7,18 % (ohne Aktivstatus)

                *Aktivstatus = Kunden erhalten den Aktivstatus, wenn 3 Monate in Folge und dann dauerhaft mindestens 700 € auf dem Konto eingehen.

                0 €

                2,49 € monatlich

                ING

                6,99 %

                0 €

                Bedingung:

                Monatlicher Geldeingang von min. 700 € oder unter 28 Jahre.

                Ansonsten:

                Monatlich 4,90 € ab dem 3. Monat nach Kontoeröffnung.

                0 €

                Comdirect

                6,50 %

                0 €

                Bedingung:

                Monatlicher Geldeingang von min. 700 € oder unter 28 Jahre und in Ausbildung oder min. 3 Zahlungen über Apple/ Google Pay pro Monat getätigt.

                Ansonsten:

                4,90 € ab dem 7. Monat nach Kontoeröffnung.

                1,90 € monatlich

                Targo Bank

                7,28 %

                0 €

                Bedingung:

                Monatlicher Geldeingang von min. 600 €.

                Ansonsten:

                3,95€

                0 €

                Deutsche Bank

                10,90 %

                6,90 €

                39 € pro Jahr

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                Deine Infos rund ums Gemeinschaftskonto

                Wenn du nicht allein lebst, sondern beispielsweise mit deinem Ehepartner, Freund oder Freundin oder einem Mitbewohner den Haushalt teilst, kann das Thema Gemeinschaftskonto für euch interessant werden. Ein Gemeinschaftskonto ist, wie der Name schon verrät, ein Girokonto, dass du und dein Partner gemeinsam eröffnet und führt. Das bedeutet wiederum, dass ihr beide Zugriff auf das Konto habt und euch die gleichen Rechte und Pflichten treffen.

                Übrigens: Bei den meisten Banken wird ein bereits bestehendes Konto nicht in ein Gemeinschaftskonto umgewandelt. Es muss daher von dir und deinem Partner ein neues Konto eröffnet werden. Am Ende folgt ein Gemeinschaftskontenvergleich verschiedener Banken.

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                Bleiben die Einzelkonten bestehen oder entscheidet ihr euch ausschließlich für das gemeinschaftliche Modell?

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                Die gemeinsamen Kosten werden direkt von dem Gemeinschaftskonto abgezogen, es muss also niemand ausgewählt werden, der für den Ausgleich bestimmter Rechnungen, die den gemeinsamen Haushalt betreffen, zuständig ist.

                Beiträge müssen dann nicht erst untereinander ausgeglichen werden, sondern können direkt vom Gemeinschaftskonto abgehen. Außerdem habt
                ihr so beide den Einblick, welche Kosten euch monatlich erwarten und was bereits abgezogen wurde.

                Tipps:

                Haben dein Partner und du verschieden hohe Einkünfte, so könnt ihr euch entweder auf einen Betrag einigen, den jeder monatlich (am einfachsten per Dauerauftrag) auf das Gemeinschaftskonto überweist, oder ihr entscheidet euch anstelle einer genauen Summe für einen Prozentsatz des jeweiligen Einkommens. So kann auch bei einer großen Differenz der Gehälter ein fairer Beitrag von jedem Inhaber zur gemeinschaftlichen Haushaltsführung gewährleistet werden.

                Um weiterhin die eigenen Rechnungen und persönlichen Kosten selbst zahlen zu können, lass am besten dein Gehalt weiterhin auf dein eigenes Konto einzahlen, von dem du dann einen Teil an das Gemeinschaftskonto überweist. Dies wird auch als Drei-Konten-Modell bezeichnet: Zwei Einzelkonten für private Bedürfnisse und ein drittes, gemeinschaftliches Konto für die gemeinsamen Finanzen.

                Nachteile eines Gemeinschaftskontos

                Probleme bei einem Gemeinschaftskonto können sich dann ergeben, wenn es zu einer Überziehung kommt. Denn hier haftet ihr ebenfalls gemeinschaftlich. Wenn du zwar nicht die- oder derjenige bist, der das Konto überzogen hat, so bist du dennoch als Kontoinhaber geführt und haftest (auch) für die Konsequenzen.

                Bei einer Pfändung sieht es ähnlich aus: Wird das gemeinschaftliche Konto gepfändet, so ist der Anteil, den du eingezahlt hast, ebenfalls von der Pfändung betroffen.

                Ein weiteres Risiko besteht im Zusammenhang mit dem Finanzamt:

                Wenn über 20.000 € (dies entspricht dem Freibetrag für unverheiratete Paare, bei Ehegatten liegt dieser bei 500.000 €) auf das Gemeinschaftskonto eingehen, wird die Hälfte dessen vom Finanzamt als Schenkung an den anderen Mitinhaber betrachtet und eine Schenkungssteuer wird fällig.

                Dies kannst du umgehen, indem nur das Geld für den Lebensunterhalt auf dem Gemeinschaftskonto verbleibt und du den Rest auf das Einzelkonto überweist, bestenfalls zeitnah.

                Tipp:

                Sobald du erste Anzeichen für eine bevorstehende Pfändung erkennst, die der zweite Kontoinhaber zu verantworten hat, solltest du dein Geld vom Gemeinschaftskonto zurück auf dein eigenes Konto überweisen. Denn ein Gemeinschaftskonto kann nicht in ein sog. P-Konto (also ein Pfändungsschutzkonto) umgewandelt werden, das geht nur bei Einzelkonten.

                Das Wichtigste nochmal im Überblick

                Vorteile in Kürze:

                • Klare Übersicht über die Kosten durch Einsicht für beide Parteien

                • Keine Diskussionen darüber, wer was zahlt und wer wieviel jeden Monat beiträgt

                • Liquiditätsengpässe einer Partei, die dazu führen, dass Rechnungen nicht gezahlt werden können, werden vermieden

                • Einfache Trennung zwischen fixen Kosten für den Haushalt und privaten Angelegenheiten

                Nachteile in Kürze:

                • Beide Parteien haften bei Überziehung

                • Dein Beitrag auf dem Gemeinschaftskonto kann auch gepfändet werden, selbst wenn du die Pfändung nicht zu verschulden hast

                • Nicht geeignet für Parteien, bei denen die Vorstellungen zum richtigen Umgang mit Geld stark auseinanderfallen

                • Achtung vor der Schenkungssteuer beim Einzahlen hoher Beträge auf das Gemeinschaftskonto

                Und-/ Oder Konto, was genau ist das?

                Es gibt zwei Arten von Gemeinschaftskonten, die wir dir im folgenden Abschnitt vorstellen.

                Das Oder-Konto:

                Hierbei handelt es sich um das beliebteste Modell eines Gemeinschaftskontos. Bei einem Oder-Konto können beide Kontoinhaber unabhängig vom jeweils anderen über das Konto verfügen.

                Das bedeutet in der Praxis:
                Sowohl du als auch dein Partner oder Mitbewohner könnt eine Rechnung vom Gemeinschaftskonto überweisen oder Geld hiervon abheben. Eine vorherige Einwilligung des jeweils anderen braucht die Bank nicht. Verstirbt ein Kontoinhaber, so ist der verbliebene weiterhin verfügungsberechtigt. Dieses Modell eignet sich besonders gut im privaten Bereich, also bei Lebenspartnern, WG-Mitbewohnern oder wer auch immer sich ein Dach und die damit verbundenen Kosten teilt.

                Das Und-Konto:

                Das Und-Konto ist weniger gängig als das Oder-Modell, da Finanzgeschäfte ausschließlich gemeinschaftlich geführt und du nur zusammen mit dem zweiten Kontoinhaber über das Geld auf dem Konto verfügen kannst.

                Das bedeutet:
                Du allein hättest nicht die Möglichkeit, Geld für den monatlichen Einkauf von dem Gemeinschaftskonto abzuheben. Auch kann, wenn einer der beiden Kontoinhaber stirbt, der andere Inhaber nur zusammen mit den Erben des Verstorbenen über das Konto verfügen – was in der Praxis oft kompliziert werden kann.

                Ein Vorteil des Und-Kontos liegt darin, dass das Konto nur dann gepfändet werden kann, wenn gegen beide Kontoinhaber ein Pfändungstitel vorliegt. Der Verwaltungsaufwand ist jedoch enorm hoch, weswegen Und-Konten im privaten Bereich schwer praktikabel sind und eher von Erbengemeinschaften oder Vereinen genutzt werden.

                Fazit

                Wie du siehst, kann ein Gemeinschaftskonto für dich und deinen Partner durchaus sinnvoll sein, soweit ihr zusammenlebt und euch über die wichtigsten Fragen bezüglich eurer finanziellen Organisation einig seid. Zu einem gemeinschaftlichen Oder-Konto, das am gängigsten ist, gehört natürlich auch eine gesunde Vertrauensbasis.

                Erkennst du, dass der andere Kontoinhaber es mit den finanziellen Verpflichtungen nicht ganz so genau nimmt, solltest du dir genau überlegen, ob du mit dieser Person im Ernstfall gemeinsam haften möchtest.

                Ist das Vertrauen hingegen gegeben, so ist das Gemeinschaftskonto übersichtlicher und erleichtert euch, euren gemeinsamen Haushalt finanziell zu organisieren.

                Beim empfehlenswerten Drei-Konten-Modell hast du so auch die Möglichkeit, klar zu differenzieren, wieviel Geld du für gemeinsame Verpflichtungen wie Miete, Strom oder Einkäufe beisteuerst und wieviel dir für das private Vergnügen, also alldem, was auf deinem Einzelkonto bleibt, übrighast.  

                Gemeinschaftskontenvergleich

                Bei diesem Vergleich handelt es sich um Gemeinschaftskonten im Oder-Modell.

                Bank:

                Dispozins:

                Monatliche Kontogebühren:

                Kreditkartengebühren:

                DKB

                6,58 % (mit Aktivstatus*)

                7,18 % (ohne Aktivstatus)

                *Aktivstatus = Kunden erhalten den Aktivstatus, wenn 3 Monate in Folge und dann dauerhaft mindestens 700 € auf dem Konto eingehen.

                0 €

                2,49 € monatlich

                ING

                6,99 %

                0 €

                Bedingung:

                Monatlicher Geldeingang von min. 700 € oder unter 28 Jahre.

                Ansonsten:

                Monatlich 4,90 € ab dem 3. Monat nach Kontoeröffnung.

                0 €

                Comdirect

                6,50 %

                0 €

                Bedingung:

                Monatlicher Geldeingang von min. 700 € oder unter 28 Jahre und in Ausbildung oder min. 3 Zahlungen über Apple/ Google Pay pro Monat getätigt.

                Ansonsten:

                4,90 € ab dem 7. Monat nach Kontoeröffnung.

                1,90 € monatlich

                Targo Bank

                7,28 %

                0 €

                Bedingung:

                Monatlicher Geldeingang von min. 600 €.

                Ansonsten:

                3,95€

                0 €

                Deutsche Bank

                10,90 %

                6,90 €

                39 € pro Jahr

                Alle Angaben ohne Gewähr
                Quelle: Recherche aus Bankendokumenten und deren Websites

                *Affiliate Links, das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du diesen Link zur Kontoeröffnung nutzt und du hast keinerlei Mehrkosten. Damit würdest du unsere Arbeit unterstützen, wir danken dir.

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                Finanzen

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                Renteninformation einfach erklärt

                Die Renteninformation richtig lesen lernen

                Die Deutsche Rentenversicherung verschickt die Renteninformationen, einmal pro Jahr, automatisch an alle Versicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre Beitragszeiten erworben haben.

                Heute möchten wir dir zeigen, was die ganzen Begriffe und Zahlen bedeuten.

                1. Regelaltersrente & 2. Aktuelle Höhe

                Die Regelaltersrente zeigt dir ab wann du in Rente gehen kannst und wie hoch deine Rente aktuell ist, die du dir bis jetzt aufgebaut hast. Mit jedem Monat, mit dem du einzahlst, erhöht sich die Rente.

                3. Rentenhöhe & 4. Erwerbsminderungsrente

                Diese Rente bekommst du, wenn du weiterhin die gleichen Beiträge einzahlst, bis du in Rente gehst.

                Wenn du mal schwer krank werden solltest und du keinen Erwerb mehr nachgehen kannst, dann bekommst du die Erwerbsminderungsrente..

                5. Rentenanpassung

                Unter dem Punkt Rentenanpassung findest du Rechenbeispiele, wenn deine Rente um 1 - 2 % ansteigen würde.

                6. Zusätzlicher Vorsorgebedarf

                Zudem lässt sich sagen, dass die Renteninformation mit ihrer Wortwahl: "wären", "können" , "bekämen", "sollten", "kann", "ergäbe", insgesamt sehr schwammig geschrieben ist. Sogar die Deutsche Rentenversicherung rät dir im letzten Absatz zu einer zusätzlichen Absicherung.

                Vielen zukünftigen Rentnern droht die Altersarmut, da sie ihrer Rentenlücke nicht auf dem Schirm haben.

                Eine kleine Rechnung zur Rentenlücke:

                Bei einem heutigen Bruttogehalt von 2.500 €, haben wir laut Rentenlückenrechner später einmal eine Regelaltersrente von etwa 1.486 €. Dieser Betrag hört sich zunächst ganz gut an, jedoch handelt es sich hierbei um die Bruttorente. Der Nettorentenbetrag wären gerundet 1.227 €.

                https://www.smart-rechner.de/rentenluecke/rechner.php

                Immer noch okay oder? Aber beachte, dass die 1.227 € in 30 Jahren nur noch 677,39 € wert sind. Der Grund hierfür sind die Inflation und der damit verbundene Kaufkraftverlust deines Geldes.

                https://www.zinsen-berechnen.de/inflationsrechner.php

                Wie du siehst, ist es sehr wichtig zusätzlich fürs Alter vorzusorgen! Aber wie?
                Eine gute Möglichkeit, deine Rentenlücke zu schließen, bieten dir z.B. ETFs.

                ETFs sind:

                - für jeden geeignet
                - flexibel besparbar (schon ab 10 €)
                - risikoarm
                - kostengünstig
                - renditestark

                Du hast dabei keine bestimmten Vertrags­lauf­zeiten und kannst transparent einsehen in welche Unternehmen du investierst. Deine monatlichen Sparraten kannst du jederzeit aussetzen, verringern oder auch erhöhen.

                Lerne mehr über ETFs in unserem kostenlosen E-Book :

                Lieber unser Webinar ansehen anstatt das E-Book zu lesen?

                Wähle einen Termin, der dir am besten passt.

                Die Teilnahme kostet dich keinen Euro.

                Disclaimer:
                Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf von Wertpapieren. 

                 

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